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Gute Nacht!

Ja du liest richtig.
Auf dieser Seite möchte ich das tun, was ich schon mein ganzes Leben lang tue: anderen Leuten meine Träume erzählen. Ich träume manchmal so seltsame Sachen und wache dann auf und weiss nicht was ich dazu sagen soll, oder bin total schockiert, was ich wieder für einen Alptraum hatte, oder bin ganz hin und weg von meinem wundervollen Traum. Meine Träume können manchmal die Laune an dem betreffenden Tag bestimmen. Ich bin dann entweder ganz deprimiert und verstört oder mir geht es super und ich renn den ganzen Tag mit einem fetten Grinsen herum ;-)
Meistens nerve ich dann alle Leute in meiner näheren Umgebung damit, ihnen zu sagen: "Boah, weisst du, was ich heute wieder geträumt habe.....?!".

Damit ich mit meinen Alpträumen, die ich leider viel zu oft habe, nicht immer ganz alleine dastehe, möchte ich sie mit dir teilen. Natürlich möchte ich auch meine schönen Träume mit dir teilen, damit du dich auch freuen kannst!
Aber am wichtigsten ist mir bei dieser Seite, dass du mir ein Feedback zu meinem Traum gibst, was es evtl. zu bedeuten haben könnte. Oder erzähl einfach, was du selbst geträumt hast.

Also dann nochmal : Gute Nacht und träum was feines! )

Alter: 35
 

Mehr über mich...

Ich wünsche mir...:
nur noch witzige, oder total crazy Träume, damit ich damit mein Buch füllen kann.



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15.1.2020 Der Schacht

ich war ein kleines mädchen und war mit meiner etwas älteren schwester und meiner mutter in einer kohlemine, weil sie dort arbeitete. meine mutter musste arbeiten und wir hatten sie hingebracht. als wir dann gehen mussten, gab sie uns eine metallstange, die ein schlüssel war um den aufzug zu bedienen mit dem wir fahren mussten. zum aufzugsschacht führte eine holztür. wir öffneten sie und stiegen auf ein holzbrett das im schacht klemmte. dann steckte ich die metallstange in ein loch in dem brett um sie für die fahrt zu läsen. sofort wurde die platte ganz wackelig und ich wurde mir bewusst, dass der aufzug nur aus dieser wackeligen holzplatte bestand, die in dem schacht steckte und irgendwie nach unten rutschte. meine schwester und ich rutschten einige zentimeter nach unten, aber dann bekam meine schwester angst und hielt sich an der tür gest durch die wir den schacht betreten hatten. ich rutschte ein ganzes stückchen weiter nach unten. das brett verkantete sich sehr schräg. ich rief ihr zu, sie solle springen und mit mir nach unten fahren, aber sie traute sich nicht. wir haben das doch schon mal gemacht, jetzt komm! doch da rutschte ich so weit nach unten, dass es schon zu weit zum springen für sie war. ich kam an der nächsten tür zum nächsten schacht an. dann verkeilte sich das brett und die eine seite fiel nach unten, so dass ich nur noch auf der kante des brettes stand. ich klammerte mich an irgendwelchen rillen in der schachtwand fest und starrte in die tiefe des schachtes. meine einzige rettung war jetzt irgendwie die tür zu öffnen und in den nächsten gang der kohlemine zu klettern. ich dachte nur, dass das hier ein totaler alptraum war und rief meiner scnwester zu, dass wir jetzt beide nicht mehr springen konnten und ich uns hier herausholen müsste, indem ich am besten einfach aufwachen würde. und in dem moment ging dann zufällig, göücklicherweise auch mein wecker und ich wachte auf!
15.1.20 08:24


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3.1.20 20:39


3.1.2020 Papa?

Ich saß mit einer Freundin an einem Tisch in einem Restaurant und wartete auf meinen Vater, mit dem wir dort zum Essen verabredet waren.
Das Restaurant war sehr merkwürdig eingerichtet. Im Grunde war es gar kein Restaurant sondern eine Schule, denn wir saßen in einer Schulklasse, an Schultischen, die zum Frontalunterricht in drei Spalten zur Tafel hin ausgerichtet waren! Wenn ich mich nicht täusche, hing sogar eine Tafel an der Wand vorne und an einem Pult saß ein Gast, der gut eine Lehrkraft hätte repräsentieren können.

Das Restaurant schien aber sehr beliebt zu sein, denn fast alle Plätze waren belegt. Plötzlich ging die Tür auf und ein etwas älterer Mann betrat das Restaurant, bzw. die Klasse. Ich erkannte in ihm direkt meinen Vater und winkte ihm kurz zu.
„Das ist er ja! Papa! Hier!“, rief ich.
Aber der Mann sah mich nicht. Ich schaute ihm ins Gesicht und winkte noch einmal etwas deutlicher in seine Richtung. Komisch, seine Blicke hatten meine gestreift, aber er schien mich immer noch nicht gesehen zu haben. Ich guckte meine Freundin an und fragte sie, ob er denn Tomaten auf den Augen hätte. Sie schaute mich schulterzuckend an. Aber so schnell gab ich nicht auf. Ich wartete bis die suchenden Blicke des Mannes wieder meine trafen und winkte diesmal wild mit einem Arm. Er streifte wieder kurz meinen Blick, aber sah sofort wieder suchend auf die anderen Gäste! Das gibts doch nicht! Erkannte mich mein eigener Vater nicht wieder? Jetzt hob ich noch den zweiten Arm und wedelte nun wie verrückt mit beiden Armen in der Luft herum. Er sah mich wieder an und ich beschloss spontan ihm ein Zeichen zu geben, dass WIR hier verabredet waren. Ich hielt die Daumen und Zeigefinger meiner Hände aneinander, formte damit ein Herz und ließ es vor meiner Brust „pochen“, wobei ich ihn flehend ansah. Also wenn DAS jetzt nicht seine Aufmerksamkeit erregen würde, dann wüsst ich auch nicht weiter. Tatsächlich sah der Mann auch meine leicht übertriebene Geste, aber was tat er!? Er bückte sich verlegen und band sich den Schnürsenkel zu! Ratlos schaute ich zu meiner Freundin, doch auch sie schaute mich eher ratlos an.
„Ist das überhaupt dein Vater?“, fragte sie.
„Ähm, ich dachte schon....“, antwortete ich mit leicht unsicherem Ton.
Doch jetzt schaute ich nochmal genauer hin. Oh weia, der Mann war tatsächlich gar nicht mein Vater! Er sah ihm nur ein bisschen ähnlich! Er war ungefähr im gleichen Alter, hatte eine ähnliche Frisur und Bart, aber er war wesentlich bebauchter als mein Vater! Er hatte mich also nur aus Höflichkeit ignoriert, um mich nicht in eine noch peinlichere Lage zu bringen, in der ich mich bei ihm für die Verwechselung hätte entschuldigen müssen! Oh jeh, es war schon peinlich genug.
Jetzt richtete er sich auch wieder auf und begab sich an den Tisch zu seinen Bekannten mit denen er verabredet war. Jetzt war alles klar. Und schon ging die Tür erneut auf und diesmal war es mein original Vater! Meine Güte, in den zwei Jahren wo wir uns nicht gesehen hatten, hatte ich tatsächlich vergessen, wie mein Vater wirklich aussah.
3.1.20 17:20


25.12.2019 Kindheitserinnerungen

In diesem leider nur sehr kurzen Traum durfte ich noch einmal Kind sein :-)
Es begann in unserer Küche, wo ich mit meinem Mann, einem Freund von uns und einer Freundin irgendetwas backen wollte. Wir hatten dazu alle unseren eigenen Schaumschläger mitgebracht und rührten fleißig Schaum aus Kichererbsenwasser auf. Als wir fertig waren, und alle Küchenutensilien abgeschleckt hatten, sprang ich auf und rief enthusiastisch: „Und jetzt gehen wir Flugzeuge spielen!“. Die anderen guckten mich fragend an. „Ja! Lasst uns zu meiner Oma gehen, einfach weil es Spaß macht!“, versuchte ich sie nochmal zu motivieren. Mit Erfolg: Wir flitzen alle los zum Haus meiner Großeltern, das im Traum direkt um die Ecke lag. Dort überfielen wir sie freudig und stürmten ins Schlafzimmer. „Komm Oma, spiel mit uns!“, forderte ich sie auf und meine Oma und wir breiteten alle unsere Arme aus und rannten dann durchs ganze Schlafzimmer immer um das Bett herum. Dabei machten wir die typischen Geräusche, die Kinder machen, wenn sie sich vorstellen, sie seien ein Flugzeug oder ein Rennauto! Sogar meine Oma machte voller Begeisterung mit! Die Fantasie drehte mit uns durch, wir waren voll in unserem Element: Das Bett war ein großer Berg und die Federbetten waren dicke Wolken, die wir umfliegen mussten. Die Bettwäsche die abgezogen wurde und dann hochgeworfen wurde, waren dicke Nebelschwaden unter denen wir hindurchfliegen mussten. Immer wenn wir fast mit jemandem zusammenprallten machten wir besonders dramatische Flugzeuggeräusche und todesmütige Ausweichmanöver. Es ging über das Bett hinweg, unter der Bettdecke hindurch und dicht am großen Kleiderschrank entlang. Meine Oma begann dann weiter die Betten abzuziehen und warf für uns Bettlaken hoch, damit wir darunter herfliegen konnten. Was für ein Spaß! Schade, dass der Traum nur so kurz war und ich erwachte als es gerade am meisten Spaß machte.
25.12.19 10:25


11.12.2019 Besuch in Bonn

Es war Karnevalszeit und ich wollte mit meinem Mann und zwei Freunden in Bonn feiern gehen. Zu diesem Anlass hatte ich mich als meine ehemalige Klassenlehrerin verkleidet, mit extra schön rosa Lippenstift, wasserstoffblonden Haaren, einem rosa Pullover, Minirock und der Stöpselkette aus der Badewanne um den Hals als Halskette.
Wir kamen aus Richtung Hauptbahnhof und wollten in die Innenstadt gehen. Ich war voller Hoffnung, dass andere ehemalige Bonner*innen meine Verkleidung erkennen würden und sich kaputtlachen würden, aber leider wurden meine Erwartungen enttäuscht. Es waren wohl nicht alle Bonner*innen auf meiner Schule gewesen.
In der Innenstadt angekommen, wurden wir erst einmal auf eine Art Markt geführt. Dort waren einige Stände aufgebaut, an denen arme kleine, flauschige Tiere in Holzboxen eingepfercht waren! Kleine Küken von Hühnern, Enten und Gänsen, Baby Kaninchen, Baby Meerschweinchen, Baby Schweine und etliche mehr. Die Tiere wurden von den Marktbesucher*innen alle angegrabscht und waren sehr verängstigt. Als ich mich mitleidig über sie beugte, sah ich, dass sie ängstlich begannen zu zittern und meinen Händen im Rahmen ihrer Möglichkeiten auszuweichen. Die armen Tiere taten mir sehr sehr leid und ich hätte sie am liebsten alle mitgenommen und gerettet.
Wütend schnaubte ich vor mich hin:
„Die armen Tiere! Wie kann man nur so gemein sein zu denen?!“
„Wieso denn gemein? Das ist doch gar nicht gemein...!“, sagte plötzlich eine ältere Frau hinter mir.
„Wie bitte!? Die armen Tiere sind hier total eingepfercht, so dass sie sich gar nicht bewegen können und werden den ganzen Tag von allen Leuten befummelt! Fühlen Sie doch mal mit, mit den armen Tieren!“, blaffte ich sie an.
Verständnislos schaute mich die Frau an und zuckte mit den Schultern. Wir wollten uns jedoch nicht so lange aufhalten lassen und gingen dann einfach weiter. Gerade als wir den Markt verlassen wollten, entdeckte ich hinter dem letzten Marktwagen Bastian Pastewka! Ich als alter Fan der Wochenshow freute mich sehr und wollte sofort zu ihm hingehen und ein Foto mit ihm zusammen machen. Doch da kam mir jemand zuvor! Es war mein Freund Thomas* (*Name der Autorin geändert), der der allergrößte Bastian Pastewka-Fan war, den ich je getroffen hatte. Ich erkannte ihn an seiner grauen Jacke und dem Anglerhütchen, das er im Sommer manchmal trug. Er hing wie ein kleines Kind an Bastians hals und freute sich wie Bolle, sein großes Idol getroffen zu haben.

„Bastian! Ich hab dich sooooo vermisst! Endlich sehen wir uns mal wieder!“, quietschte er fröhlich und sprang dann wie ein Flummi, freudig vor Sebastian auf und ab.
„Ach, bist du auch zufällig hier Thomas?“, begrüßte ich ihn.
„Ja klar!“, strahlte er mich an. „Als echter Fan weiß ich doch immer wo Bastian gerade ist.“, ergänzte er mit einem Zwinkern.
Ich wollte unbedingt ein Autogramm und ein Selfie mit Bastian haben, oder am besten noch mit Thomas, mir UND Bastian! Aber leider schien Bastian irgendwie abgelenkt zu sein und sprang ständig von einer Person zur nächsten und war in etliche Gespräche verwickelt. So konnte ich ihm dann nur die Hand schütteln und ihm sagen, dass ich mich sehr freute, ihn zu sehen. Witziger Weise schien er mich zu kennen! Ich freute mich sehr darüber und sagte, dass ich ihn tatsächlich schon einmal in Bonn kurz getroffen hätte, irgendwo auf der Straße. Aber leider war die Unterhaltung dann zu ende, da ich aufgeweckt wurde.
11.12.19 09:59


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