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2.5.2020 Es war einmal ein Taucher, *gluckgluck*, weg war er.

So weit ich mich erinnern kann begann alles zuhause bei den Eltern meiner Freundin Sonja*. Eine Freundin von ihr war anwesend, ihre Eltern und mein Mann. Wir saßen im Wohnzimmer am langen großen Esstisch und aßen, wobei wir uns angeregt unterhielten.
Sonja erzählte aus ihrem Leben und was sie so machen würde, um etwas Geld zu verdienen. Sie war nämlich Babysitterin und gleichzeitig auch Nachhilfelehrerin, was ihr ziemlich viel Spaß machte. „Ganz schön schlau.“, dachte ich bei mir und stellte fest, dass dies doch zwei der Nebenjobs gewesen waren, die ich immer sehr gerne gemacht hatte als ich noch zur Schule ging, bzw. studiert habe. Ich beschloss also, es zukünftig genau wie Sonja zu machen und wieder Babysitten zu gehen und Nachhilfe in Deutsch oder Englisch zu geben.
Nachdem wir gegessen hatten meinte die Freundin von Sonja, dass sie ihren Kleiderschrank ausgemistet hatte und jetzt ein paar weiße Wintermäntel abzugeben hätte. Sonja sollte sie doch mal alle anprobieren und schauen, ob ihr einer davon passen würde. Das Angebot nahm sie gerne an, wobei ich mir dachte, dass Sonja doch gar kein Typ für weiße Wintermäntel sei, wo sie doch sonst nie weiße Kleidung, sondern eher schwarze, oder bunte Kleidung trug. Und schon gar keine Kapuzen mit Kunstfell. Da ich dann nicht mehr so viel Zeit hatte und auch nach Hause wollte, verabschiedete ich mich höflich und verließ dann das Haus. Mein Mann blieb noch dort.
Aber ich ging nicht zu fuß nach Hause, denn wie ich feststellte, war alles, was sonst Luft war, Wasser! Aber das war ganz normal und ich trug meine Sauerstoffflaschen auf dem Rücken und meine Tauchausrüstung! Ich schwamm also hoch über den Dächern der Häuser bis ich an das Haus kam, wo ich wohnte. Ich schwamm hinunter auf das schräge Dach, wo sich die Dachluke befand. Ich blickte hinunter auf das Schlafzimmer und das große Bett. Alles sah sehr ordentlich und gemütlich aus. Dann legte ich meine Tauchausrüstung auf das Dach, nahm noch einen tiefen Atemzug aus der Tauchflasche und öffnete das Dachfenster. Ich war drinnen im Haus und in Sicherheit dachte ich und atmete aus. Es blubberte ganz doll und die ganzen Blasen meiner Atemluft fielen langsam nach unten auf das Bett, wo sie sich sammelten und dann als große Atemblase hinunter auf den Teppich flossen und unter das Bett rollten! Ich fasste mir panisch an den Hals und hielt mir die Nase zu! Hier im Haus war ja gar kein Sauerstoff, sondern auch Wasser! Ich war davon ausgegangen, dass in meinem Haus ganz normale Luft war, und nun das! Ich dachte zwei Sekunden nach und schwamm dann schnell hinunter, meiner Atemluftblase hinterher. In meiner Verzweiflung legte ich mich unters Bett, steckte meinen Oberkörper in die Luftblase und atmete auf. Jetzt hatte ich noch ein klein wenig Sauerstoff, um die nächsten paar Minuten zu überleben. Ich wusste nicht was ich tun sollte, außer dazuliegen und zu hoffen, dass mich jemand finden würde. Wie lang würde diese kleine Luftblase mich wohl am Leben halten können? Schließlich war es ja alles ausgeatmete Luft, die keinen guten Sauerstoff mehr enthielt. Ich sah ein, dass ich in ein paar Minuten ersticken würde. Aber auf gar keinen Fall wollte ich auf unwürdige Art und Weise sterben, daher begann ich, halb unter dem Bett liegend, stumm und in Begleitung pantomimischer Gestik Kinderlieder als Arien für mich selbst zu singen, als sei ich eine Opernsängerin bei ihrem letzten großen Auftritt! Aber schon nach kurzer Zeit wurde der restliche Sauerstoff so knapp, dass ich keine Kraft mehr hatte und ohnmächtig wurde. Ich sah mich selbst von oben, wie ich da halb unter dem Bett lag, bewusstlos und wartete, dass ich sterben würde. Da ging unerwartet die Tür des Schlafzimmers auf und meine Oma kam herein! Meine Oma war eine gute Hexe mit sehr vielen Falten, silbrig-violetten, krausen Haaren und einem sehr großen Herz. Als sie mich so leblos unter dem Bett liegen sah, erschrak sie sich fürchterlich, eilte zu mir und kniete sich herunter. „Kind! Kind! Was machst du denn da!? Wach auf!“, rief sie erschrocken und klopfte mir dabei wie wild mit beiden Händen die Wangen. Ich öffnete die Augen langsam und war sehr benommen. Als ich in das Gesicht meiner Oma blickte, war ich überglücklich und fiel ihr um den Hals: „Oma! Du hast mich gerettet, vielen vielen Dank!“. Ich stellte fest, dass alles Wasser verschwunden war und nichts nass war. Alles war komplett trocken, so als sei nie Wasser dagewesen.
„Mensch Kind, was machst du denn für Sachen....? Ich hab mich fast zu Tode erschrocken, als ich dich da liegen gesehen habe.“, sagte meine Oma mit besorgtem Tonfall.
„Ach Oma, ich dachte doch es sei Luft im Haus, aber dann war da plötzlich nur Wasser und meine Sauerstoffflasche lag doch auf dem Dach und ich konnte nicht zurück...“, wimmerte ich.
Meine Oma nahm mich in den Arm und drücke mich sanft an sich.
„Jetzt erholen wir uns erst mal von dem Schrecken und machen es uns gemütlich. Komm, wir setzten uns unter die Decke aufs Bett und schauen uns etwas schönes im Fernsehen an!“, schlug sie vor und ich war einverstanden.
Wir gingen in das andere Schlafzimmer, kuschelten uns unter die Decke und schalteten den Fernseher ein.
[PLOPP]
Ich war plötzlich in der Wohnung meiner Mutter und es war Zeit für das Abendessen. Ich versuchte gerade auf dem Radio im im Wohnzimmer denselben Sender einzustellen wie im Schlafzimmer, wo ich zuvor angefangen hatte die Nachrichten zu hören. Dies gelang mir auch und ich setzte mich an den gedeckten Tisch. In den Nachrichten wurde von einem großen Seesturm berichtet, in dem eine Gruppe Forschungstaucher geborgen worden war. Ich sah das Bild
vor meinem inneren Auge und stellte mir die ganze Szene bei Nacht vor, wie die Gruppe Taucher und Taucherinnen im Meer am Hafen an der Wasseroberfläche schwammen und vom Boot aus interviewt wurden. Ich hörte die eine Taucherin sagen: „Es war sehr hoher Wellengang als wir tauchten und plötzlich kam eine ‚alternative Welle‘ und ist über uns hinüber geschwappt und wir gingen alle unter.“. Vor meinem inneren Auge sah ich, wie ihr Tauchkollege sich mit der flachen Hand gegen die Stirn schlug, die Augen nach oben verdrehte und dann rückwärts abtauchte. Er ward nicht mehr gesehen. Ich wunderte mich sehr und fragte mich, was sie da für einen Quatsch redete, es gab doch nur faktische Wellen! Doch da plötzlich...
[PLOPP]
Ich lag in meinem warmen, kuscheligen Bett und war im Halbschlaf. Ich bemerkte, dass meine Blase ziemlich drückte und beschloss, dass ich jetzt am besten schnell aufstehen müsste, um aufs Klo zu gehen. Ich machte also die Augen auf, schlüpfte in meine Hausschuhe und ging ins Bad. Dort setzte ich mich auf die Toilette. Aber komisch, sie fühlte sich gar nicht hart und kalt an, eher warm und weich...?! Hm, da stimmt doch was nicht!
[PLOPP]
Tatsächlich: Ich liege ja immer noch im Bett und schlafe! Jetzt aber schnell aufwachen, bevor noch ein kleines Maleur passiert! Augen öffnen, Hau Ruck! Aufstehen, in die Hausschuhe schlüpfen, ins Bad.....Ach mist!
[PLOPP]
Schon wieder nicht geklappt! Liege immer noch im Bett! Aaaargh, also noch mal! Jetzt aber! Mit aller Kraft die Augen aufreißen, Mit aller Kraft aufsetzten im Bett, in die Pantoffeln, Aufstehen... Umgefallen.
[PLOPP]
Das Darf,doch nicht wahr sein! Das war jetzt der vierte Versuch! So jetzt aber...
[PLOPP]
Ich bin wach!

2.5.20 09:07

Letzte Einträge: 30.4.2020 Kletter-Oma, 9.5.2020 Corona-Frisur, 14.5.2020 Transparency

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Schokokäse / Website (11.5.20 22:43)
Sehr seltsam, was du da wieder geträumt hast 😁

Wobei ich als Erstes gedacht hab: Das ganze Haus voll Wasser? Die armen Bücher 😧

Und dann noch diese mehrfachen Selbstaufwachversuche.

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