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8.4.2020 Der Schulausflug

Der große Tag war gekommen: Der Tag des Schulausfluges
Ich düste mit meinem Fahrrad zum Hafen, wo ich auf meine klasse treffen sollte. Und tatsächlich liefen alle gerade auf den Hafen zu als ich eintraf.

Jetzt musste ich erstmal einen sicheren Platz für mein Fahrrad finden, wo ich es irgendwie anschließen konnte. Leider war ich nicht die einzige Person, die diese Idee hatte und es war sehr schwer einen Fahrradstellpaltz zu finden. Ich entschied mich für ein Aufstellgitter direkt an der Kaimauer, das dazu gedacht war, Fahrgäste daran zu hindern, eine Fähre verfrüht zu besteigen. Aber ich dachte mir nichts dabei und wollte das Gitter ein wenig mehr auf die Kaimauer ziehen als es geschah: „PLATSCH“, das Gitter kippte um und fiel ins Wasser! Ich sah ihm noch ein paar Sekunden dabei zu, wie es im Wasser versank. „Uuuupppssiii!“, dachte ich mir und ging schnell davon, in der Hoffnung, dass mich niemand dabei beobachtet hatte.
Im Augenwinkel hinter mir bemerkte ich, wie die vielen Leute, die gerade noch auf dem Hafen herumstanden nun in Bewegung kamen und sich der Platz leerte. Es war schon spät und um 10:08 Uhr sollte unsere Fähre ablegen.
Da entdeckte ich, dass am Hafengebäude, wo man auch Tickets kaufen konnte, eine Reihe Fahrräder standen! Schnell rollerte ich mein Fahrrad dort hin und hatte sogar Glück. Ein Platz, oder sogar zwei waren noch frei. Bei meinem Platz stand eine halbvolle Bierflasche im Weg. Ich kickte sie schnell beiseite und schloss mein Fahrrad an. Als ich aufsah, stand neben mir ein anderer Schüler mit einer Bierflasche in der Hand, der offensichtlich schon so früh am Morgen zu tief in diesselbe geschaut hatte. Jedenfalls roch er sehr streng nach Alkohol und schien auch nicht den sichersten Stand zu haben.

„Boah.....*hicks*... Immer wenn issch Bier trink, mussssisch soo viel pullern...*hicks*.... geht...abba meistens inne Hose *hicks*!“, lallte er mir leise zu.
„Ääh, uurgh... Ahja...interessant.“, erwiederte ich angewidert und verzog dabei das Gesicht.
„Iiischbinnübbrigennnss ...der Faaaa-haaa-haabian *hicks*!“, stellte er sich höflich vor und reichte mir die Hand.
„Äh, ja hallo Fabian. Und tschüss, Fabian!“, gab ich schnell zurück und flitzte dann in das Hafengebäude.

Ich musste ja noch ganz dringend Pipi, damit es mir nicht ging wie dem besoffenen Fabian! Ich entdeckte in der großen Halle tatsächlich ein Schild, dass mich zu den Toiletten leitete. Ich rannte die Treppen hinunter und ab in die Damentoilette. Gerade als ich pinkeln wollte, sah ich auf meine Uhr. OH, SCHRECK! ES WAR 10:08 UHR!!! „Oh, Fuck!“, dachte ich, zog schnell alles wieder an und düste in die Halle zurück. War die Abfahrtszeit wirklich 10:08 Uhr? Ich war plötzlich nicht mehr sicher und flitzte so schnell ich konnte zum Ticketschalter. „Nein, die Fähre zur Insel legt um fünf nach zehn ab, aber sie ist wohl etwas spät dran heute, sie liegt noch am Kai, wenn sie sich beeilen....?“, teilte mir die Frau mit.

Ohgottohgott, dachte ich mir und rannte los. Verdammt, ich hatte meinen langen schwarzen Daunenmantel an und bekam instant Schweißausbrüche. Zudem war auch noch der Boden derart glatt, dass ich kaum in der Lage war zu rennen! Bei jedem Schritt musste ich Angst haben auszurutschen! Und dann musste ich ja auch noch die ganzen Treppen wieder hinauf! Meine Füße rutschten auf eine sehr merkwürdige Art und Weise seitlich weg! Ich war schon nach der Ersten Treppe fix und fertig und es fühlte sich an, als käme ich nur im Schneckentempo vorwärts. Und dann auch noch die ganzen dämlichen Leute, die mir nicht aus dem Weg gingen... Argh. Ich hechtete eine lange Treppe nach der anderen hoch. Auch die Treppen waren ultraglatt und ich musste sehr vorsichtig sein. Da hörte ich plötzlich das laute Horn der Fähre, die zum Ablegen tutete. Oh, Shit. Ich war zu spät... oder doch nicht? Konnte ich es vielleicht doch noch schaffen? Ich rannte die letzten Treppenstufen herauf und keuchte und röchelte als ich oben ankam. Ich sah das Schiff draußen, ich sah eine riesige Eingangshalle vor mir, mit dem rutschigsten Boden auf der ganzen Welt und hinter den Türen der Eingangshalle ein Wirrwarr aus Gittern, dass die Passagiere zu den einzelnen Fähren leiten sollte. Nein, so schnell konnte ich nicht über diesen hyperglatten Steinboden rennen. Und so schnell konnte ich nicht durch das Gitterlabyrinth hindurch. Ich kapitulierte, weil ich mich schon ausrutschen und mit Gehirnerschütterung im Krankenhaus liegen sah. „Achja, dann nehme ich halt die nächste Fähre in einer Stunde.“, versuchte ich mich zu trösten. Dann hatte ich jetzt ja wenigstens genug Zeit, um in Ruhe pinkeln zu gehen, ohne Ausrutschen auf glattem Boden. Das war eine sehr gute Idee. Ich wachte also auf und schlurfte schlaftrunken so schnell ich konnte über das glatte Laminat ins Badezimmer.....

8.4.20 08:19

Letzte Einträge: 30.4.2020 Kletter-Oma, 9.5.2020 Corona-Frisur, 14.5.2020 Transparency

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