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Studentenleben

Wieder einmal fand mein Traum weit in der Vergangenheit statt. Ich war Studentin, single und all meine süßen Katzen waren noch am Leben.
Es begann damit, dass ich mit Bennie, meinem Kater spielte und ihn fütterte. Ich kraulte sein flauschiges Fell und wollte ihn, da es abend war, mit ins Bett nehmen. Da merkte ich, dass ich nochmal auf Toilette gehen musste und stand vom Boden auf. Leider war die Toilette aber von meiner Mutter belegt. Als sie nach einer gefühlten Ewigkeit herauskam, beschwerte ich mich bei ihr, dass sie so lange da drin gebraucht hatte. Als ich selbst nach kurzer Zeit wieder heraus kam, beschloss ich, noch zu meinem besten Freund zu gehen der nebenan wohnte und in der „Wachwelt“ eigentlich mein Ehemann war. Ich trat also hinaus aus meinem Zimmer und wollte hinunter auf die Straße gehen. Aber etwas kam mir komisch vor. Ich hörte im übrigen Teil des Hauses merkwürdige, gruselige Geräusche so als wenn Schlingpflanzen rasend schnell wachsen würden und sich deren Lianen raschelnd über den Boden schieben würden. Ich versuchte das Geräusch zu ignorieren und trat aus dem Haus.

Ich stellte fest, dass unten im Erdgeschoss plötzlich ein Geschäft war und ging kurzerhand hinein. Aber es war irgendwie kein Geschäft, sondern ein großer Raum wo in der Mitte eine lange Tafel aufgebaut war, an der einige meiner damaligen Freundinnen und Freunde zusammen aßen. Auch mein bester Freund war unter ihnen. Ich begrüßte sie alle und wechselte das ein oder andere Wort mit ihnen bevor ich aus dem Fenster sah. Draußen war es finstere Nacht und es regnete extrem stark! Ich war sehr erschrocken über diese Wassermassen, die da die Straße herunterliefen, direkt auf unser Haus zu, wie ein reißender Fluss! Ich fing an mir ernsthaft Sorgen zu machen. Hinter mir im Raum lief ein Fernseher, in dem gerade der Wetterbericht lief. Die Wetterfee kündete an, dass es in weiten Teilen der Gegend zu Starkregen kommen würde und Gewitter aufziehen könnten. Ich sah wieder aus dem Fenster und stellte fest, dass es plötzlich wesentlich weniger Wasser geworden war, das die Straße hinunter floss. Ich war etwas beruhigt für den Moment.

Ich wendete mich vom Fenster ab und unterhielt mich mit meinem besten Freund und er erzählte mir, dass er schwanger sei!!! WTF!? Eigentlich hätte ich jetzt laut lachen müssen, aber in diesem Traum war es wohl völlig normal, dass männliche Menschen schwanger wurden. Einen kurzen Moment lang dachte ich noch darüber nach, wie das Kind wohl gebohren werden würde, wenn keine Vagina vorhanden wäre, bis es mir wie Schuppen von den Augen fiel: Kaiserschnitt. Natürlich. Was sonst? Und schon dachte ich nicht weiter darüber nach. Unsere Freunde hatten auch bereits angefangen meinen besten Freund auszufragen zu den Ursachen dieses freudigen Ereignisses. Sie diskutierten gerade darüber, wer wohl das Mädchen sei mit dem er ins Bett gegangen war und ob sie wohl hübsch sei. Er erzählte, dass es eine von den Umweltaktivistinnen war, die am Uni-Campus regelmäßig mit ihrer Organisation Flyer verteilte und Reden hielt, wobei sie sehr merkwürdig verkleidet war. Mit Federn und einem weißen Kittel. Sie hatte jedenfalls schwarzes, fülliges Haar, war relativ klein und recht gut aussehend, das hatte ich auch schon festgestellt. Gerade spekulierten unsere Freunde darüber, wie das Baby wohl dann aussehen würde und fragten sich, ob es wohl ein hübsches Baby sein werde. „Ach, wenn die Mutter schon so hübsch aussieht und der Vater sowieso, dann muss man sich darüber ja gar keine Sorgen machen.“, sagte ich mit beruhigendem Ton. Die Mehrheit schien mir zuzustimmen und sie wendeten sich einem anderen Thema zu. Nachdem alle fertig gegessen hatten, beschlossen mein bester Freund und ich, dass wir zu mir gehen würden zum übernachten.

Wir traten also auf die Straße in die dunkle Nacht. Es hatte mittlerweile aufgehört zu regnen. Komischerweise war mein Haus nun aber nicht mehr an derselben Stelle, sondern einige Meter weiter entfernt. Wir mussten also erst mal dorthin laufen. Als wir ankamen, war ich äußerst verwirrt und fühlte mich unsicher. Mein Haus war plötzlich ganz anders. Es war eingeklemmt zwischen zwei größeren Häusern und sah sehr baufällig aus. Der Vorgarten war total zugewuchert und der Lack der blauen Eingangstür war abgeplatzt. Ich schaute meinen besten Freund mit einem sehr skeptischen Blick an:
„Hier wohne ich?“, fragte ich ihn ungläubig.
„Ja, hier wohnst du. Weißt du doch.“, antwortete er.
„WAAAAS!? HIIIIIIIIIIEEEERR SOLL ICH WOHNEN!?“, fragte ich etwas lauter mit noch ungläubigerem Tonfall.
Mein bester Freund guckte mich verwirrt an:
„Ja, klar, du wirst doch wohl wissen wo dein Haus steht? Oder etwa nicht?“, war alles was er dazu zu sagen hatte.
Ich warf ihm einen noch viel viel ungläubigeren Blick zu und ging dann langsam und sehr unsicher auf die Eingangstür zu. Er folgte mir. Ich griff die rostige Türklinke und schob die alte, schwere Holztür auf. Ich stand in einem Dschungel, der früher einmal der Hauseingang gewesen sein musste. Ein schmaler kurzer Flur führte zu einer weiteren Tür eine Stufe weiter oben. Alles war überwuchert von diesen merkwürdigen dunkelgrünen Lianen, die sich langsam aber stetig zu bewegen schienen! Ich hörte wieder dieses gespenstische raschelnde Geräusch. Es klang wie trockenes Laub, das sich langsam über glatten Steinboden schob. Dazu vernahm ich im Hintergrund ein weiteres mystisches Geräusch, das wie in einem Horrorfilm klang, wenn jemand alleine im Dunkeln ein einsames Haus durchwandert. Ich blickte hinab. Der Boden im Hausflur fehlte und nur noch die alten, dicken Querbalken waren da, auf denen einst die Bodendielen befestigt gewesen sein mussten. Darunter war es so düster und zugewuchert, dass ich gar nicht erkennen konnte, ob es dort vielleicht hinunter in den Keller ging, oder ob da einfach nur ein schwarzes, extrem gruseliges Loch war, in das man hineinfallen konnte, wenn man einen Balken verfehlte auf dem Weg zur nächsten Tür. Ich schüttelte mich und drehte mich abrupt um:
„NEIN! Hier wohne ich nicht! Ich gehe keinen weiteren Schritt in dieses Haus!“, verkündete ich selbstsicher und stapfte wütend zurück auf die Straße.
„OK, dann gehen wir halt zu mir.“, sagte mein bester Freund.

Und so gingen wir zurück zu dem Haus, das eigentlich vorher mein Haus gewesen war, mit dem Laden unten im Erdgeschoss. Es war alles sehr merkwürdig und ich fühlte, dass irgendwas hier gehörig durcheinander geraten war, aber Hauptsache ich musste mich nicht von gruseligen Lianen erwürgen lassen. Oben in seinem Zimmer, das mich extrem an mein damaliges WG-Zimmer erinnerete, legte er sich dann in das Hochbett zum schlafen. Gerade als ich mich auch in das andere Bett gelegt hatte, klingelte mein Handy. Es war eine alte Studienfreundin, die ich schon längst abgeschrieben hatte und gar nicht mehr damit rechnete, dass sie sich noch mal melden würde. Ich stürzte auf mein Handy, schnappte es, nahm ab und rief aufgeregt:
„Hallo?! Bist du das?“.
Aber es kam keine Antwort.
„Hallo? Hallo? Hörst du mich? Ich kann dich hören!“, rief ich ins Handy.
Aber sie reagierte gar nicht auf mich, sondern schien sich mit jemand ganz anderem in einer anderen Leitung zu unterhalten. Das fand ich sehr merkwürdig! Was war da los? Hatte sie ihr Handy aus Versehen zu dicht ans Ohr gedrückt, eine Telefonkonferenz eröffnet und mich unbewusst hinzugefügt? War so etwas überhaupt möglich? Gerade wollte ich überlegen, was ich jetzt tun sollte, als ich meinen besten Freund rufen hörte: „AAAAANNNNIIIIIII!“.
Ich ließ mein Handy fallen, rannte zurück zu ihm und fragte außer Atem was los sei.
„Es hat sich bewegt! Es hat sich bewegt! Da fühl mal!“, rief er freudig und wollte meine Hand auf seinen Babybauch legen.
Ich zuckte erschrocken und etwas angewidert zurück und verzog mein Gesicht.
„Urgh! Nee, danke! Lass mal! Ich find das mega gruselig!“, erklärte ich ihm.
Er schaute etwas verwirrt.
„Das ist ja wie in dem Film ‚Alien‘, wo jeden Moment ein fieses Alien aus deinem Bauch platzen könnte! Voll gruselig! Das fass ich nicht an!“.
Jetzt guckte er noch verwirrter.
„Aber das ist doch ganz normal...?“, versuchte er mich zu beruhigen.
„Jaja, für dich als Nerd ist das bestimmt ganz normal! Du stehst ja auch auf Science-Fiction, da kann man das nachvollziehen, dass du es normal findest, wenn Aliens aus Bäuchen platzen...!“, belehrte ich ihn und dampfte ab ins Badezimmer.
Um mich zu beruhigen wollte ich die neue Handbrause am Ventil des Waschbeckens anbringen und fing an, mit den Werkzeugen zu hantieren. Aber fertig wurde ich damit leider nicht, denn da wachte ich auf.
26.8.19 16:48
 
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