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2.7.2019 Esoterik, eine Party und RWE

Ich schlenderte mit meinem Mann über einen Esoterikmarkt. Dieser fand in einer kleinen, hübschen Stadt statt und war relativ gut besucht. An den Ständen gab es allerlei merkwürdige Dinge zu betrachten, über die man sich in einem Fort hätte belustigen können.
Plötzlich merkte ich, wie jemand an meiner Jackentasche zugange war! Ich drehte mich um und sah eine alte, schick gekleidete Frau weglaufen. Da sie aber sehr alt war, war sie auch nicht besonders flink und ich hatte ein leichtes, sie einzuholen und am Kragen zu packen. Ich schimpfte sofort auf sie ein: „ Was fällt ihnen ein, mich einfach zu bestehlen! Geben sie das sofort her was sie da aus meine Tasche gestohlen haben!“. Sie versuchte sich zu wehren, aber ich war stärker als sie und schaffte es, ihre Hand aus ihrer eigenen Jackettasche zu ziehen und ihre zur Faust geballten Finger aufzubiegen. Ich hatte damit gerechnet, in ihrer Hand mein Handy, oder mein Kleingeld zu finden, aber stattdessen hielt sie einen länglichen, glitzernden Stein in verschiedenen Grüntönen in der Handfläche! Ich war sehr erstaunt darüber und guckte sie fragend an. „Das ist ein magischer Heilstein.“, sagte sie. „So ein Unsinn! Steine können nicht heilen!“, erwiderte ich barsch, bewunderte aber insgeheim das hübsche, grüne Glitzern. „Natürlich können Sie das! Sie haben ja gar keine Ahnung, was Steine alles können. Diese Steine können Krankheiten heilen!“, gab die Frau bockig zurück. „Quatsch! Das ist alles Schwachsinn und Lügenmärchen! Es gibt genug Studien die belegen, dass kein Stein der Welt irgendwelche heilenden Kräfte hat! Das ist alles nur Geldmacherei!“, blaffte ich sie an. Beleidigt zog sie ab und verkroch sich zu einer Kollegin an einen Stand, die eben solche Steine verkaufte.

Ich schlenderte also weiter über den Markt. An einem Mäuerchen sah ich dann einen kleinen Jungen mit einem blauen Boot spielen. Ich hockte mich zu ihm und begann eine kleine Unterhaltung: „Ui, du hast aber ein tolles Boot!“, bestaunte ich sein Spielzeug. „Ja, das ist meins.“, sagte er stolz und strahlte mich an. „Das ist ja ein Kreuzfahrtschiff!“, stellte ich entsetzt fest. „Ja, ein ganz großes Schiff! Da gehen ganz viele Leute drauf.“, erklärte er mir. Da bemerkte ich, dass auf dem Spielzeugschiff auch noch ein RWE-Logo prangte... „OH!“, rief ich erschrocken auf, „und dein Schiff ist ja sogar von RWE!“. Der kleine Junge schaute mich fragend an. „Wusstest du, dass RWE und Kreuzfahrtschiffe ganz ganz böse sind?“, fragte ich ihn. „Nein.“, antwortete er und fuhr weiter mit dem Schiff auf dem Mäuerchen herum. „RWE ist ganz böse, weil die alle Wälder abholzen. Die fällen die ganzen Bäume und machen dir deine Zukunft kaputt. Und Kreuzfahrtschiffe verschmutzen die Umwelt ganz ganz schlimm.“, erklärte ich ihm. „Oh, hmm....“, machte der kleine Junge. „Ja und deshalb müssen wir alle gegen RWE und Kreuzfahrtschiffe kämpfen.“, erklärte ich weiter. Aber der Junge war zu vertieft in sein Spiel und ich wollte auch weitergehen. Also verließ ich ihn.
Kurz darauf fand ich mich in der Privatwohnung zweier netter Frauen wieder, die uns zu ihrer Party eingeladen hatten. Es war eine sehr enge, schlauchartige Wohnung die sich um viele Ecken wand. Ein sehr merkwürdiger Grundriss, jedenfalls! Die eine der beiden Gastgeberinnen nah mir freundlich die Jacke ab und hängte sie an die Garderobe. Sie führte mich in die Küche, wo schon sehr viele andere Gäste standen und sich fröhlich unterhielten. Die Gastgeberin fragte mich, ob ich denn schon gleich etwas essen wolle und hielt mir einen Teller hin. Aber ich musste dringend auf Toilette, also fragte ich sie, wo denn das Klo wäre. Sie führte mich einmal im Kreis durch die Wohnung bis ans Ende. Dort war rechts ein kleines Badezimmer. Ich wollte schon hineingehen, aber sie sagte: „Warte, die Toilette ist nicht im Badezimmer, das ist zu klein vom Platz her. Die Toilette ist hier!“. Und sie zog einen Vorhang beiseite. Direkt links neben der Toilettentür in einer kleinen Nische war das Klo! Darüber waren zahlreiche Regalbretter angebracht, wo allerlei Krimskrams in Kisten verstaut war. Der Vorhang war leider auch nur so lang, dass die ganzen Beine zu sehen gewesen wären, wenn man auf dem Klo gesessen hätte! Ich dachte mir: „Oh Gott, dann kann mir ja jeder zugucken und zuhören beim Geschäft!“. Aber da ich so dringend musste, blieb mir ja nichts anderes übrig. Also probierte ich diese mega unprivate Toilette aus. Allerdings konnte ich nicht. Es war mir einfach zu wenig Intimsphäre auf dieser Toilette. Noch während ich so überlegte, wo ich denn alternativ aufs Klo gehen könnte, dämmerte es mir, dass ich ja einfach auch in meinem Zuhause auf mein schönes Klo gehen könnte. Voller Vorfreude wachte ich dann glücklicherweise auf und rannte schnurstracks ins Bad.
AAAAAAAAAAAaaaaaaaaaahhhhhhhh.........!
2.7.19 11:36
 
Letzte Einträge: 31.5.2019 Bauernhof of Death, 31.5.2019 Bauernhof of Death, 31.5.2019 Bauernhof of Death, 2.6. Das Kuchenmonster, mit dem Messer, auf der Seilbahn


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