annibunnysdreams
  Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

https://myblog.de/annibunnysdreams

Gratis bloggen bei
myblog.de





2.6. Das Kuchenmonster, mit dem Messer, auf der Seilbahn

Wie genau der Traum begann weiß ich leider (oder zum Glück?) nicht mehr. Aber ich befand mich glaube ich auf einer Skihütte und war festgenommen worden. Jedenfalls konnte ich meine Hände nicht bewegen. Und ich war ein Mann. Ein Mörder. In einem dreieckigen Kuchenstückkostüm.

Um mich herum standen etliche Personen, die wahrscheinlich zur Kriminalpolizei gehörten und mich verhörten. Man stellte mir unglaublich viele Fragen, mein Kopf tat höllisch weh, es flirrte vor meinen Augen. Der Hauptpolizist zeigte mir ein Video, auf dem die KollegInnen den genauen Tathergang meines Verbrechens mittels Stopptricktechnik und kleinen Spielzeugfiguren detailgetreu nachgestellt hatten! Meine Güte, was die Polizei sich heutzutage für eine Mühe machte...! Ich sah, wie eine Figur, die in einem sandfarbenen, dreieckigen Kostüm das wie ein Stück Käsekuchen aussah, zwei Kinder mit einem langen Messer erstach. Dann hievte sich das Stück Kuchen die beiden Leichen auf die Schultern, setzte sich mit ihnen auf die Seilbahn vor der Tür und fuhr so, nur auf einem winzigen Sitz der Seilbahn, frei schwebend über dem Tal zum nächsten Berggipfel. Das sah für mich jetzt so im Nachhinein von Außen betrachtet wirklich extrem merkwürdig und verstörend aus. Aber ich hatte ja meine Gründe. Auf dem Gipfel angekommen, ging die Kuchenfigur dann in das dortige Haus und versteckte dort die beiden Leichen. Aber dann sollten ja noch die anderen beiden Opfer, zwei Frauen daran glauben müssen, die der Mörder dorthin entführt hatte!
„Haben Sie diese beiden Frauen entführt und dann auf die Hütte am anderen Gipfel verschleppt, um sie dort zu töten!?“, fragte mich der Hauptkommissar streng. „Ja, ich glaube schon...“, stammelte ich kleinlaut. Mir wurde ganz schwindelig, ich fühlte mich als würde ich gleich ohnmächtig. Vielleicht wurde ich das auch im Traum...?
[Erinnerungslücke]
Plötzlich war ich wieder mitten im Geschehen des Traumes! Es war ein Gefühl wie in einem Deja-Vue. Ich führte meine Bewegungen aus, wie von Geisterhand gesteuert! Alles verlief genau so ab, wie in den Video, das mir der Kommissar gezeigt hatte! Es war alles sehr blutig... ein langes spitzes Messer.... Schreie.... Gewalt.... Dann die Szene mit dem Tellerlift. Ich rackerte mich ab, um irgendwie die beiden toten festzuhalten und sicher mit ihnen auf die andere Bergspitze zu gelangen. Das Kostüm hatte ich an, weil ich dachte, ich würde dann weicher fallen, wenn etwas passieren sollte und dass man mich vielleicht nicht so gut erkennen könnte, falls man mich sehen sollte. Aber es war schon sehr hinderlich bei meinem Vorhaben. Endlich war die unbequeme Fahrt im Lift vorbei! Ich ging in das Haus, wo meine beiden anderen Mordopfer gefangen waren. Ich brahcte die beiden Leichen nach ganz oben und versteckte sie irgendwo. Dann begann ein erbitterter Kampf mit den beiden Frauen.
[Erinnerungslücke]
Die ältere, blonde von den beiden stellte sich ziemlich an und war widerspenstig. Sie kratze, biss und schrie herum. Zudem war sie ziemlich stark. Irgendwie erinnerte sie mich an Pamela Anderson. Typisches Opfer in Horrorfilmen. Deshalb hatte ich sie bestimmt ausgesucht. Mehrmals stach ich zu, verfehlte oft mein Ziel.... viel Blut... ob ich es schaffte sie umzubringen weiß ich zum Glück nicht mehr! Dann wieder eine Verfolgungsjagd durch das Haus mit der anderen Frau. Sie war deutlich jünger und erinnerte mich total an eine Freundin von mir aus der Wach-Welt. Oh. Mein. Gott. Aber alles war ja vorherbestimmt in dem Video: Sie sollte auch eines meiner vier Opfer sein. Also jagte ich sie durchs Haus. Endlich hatte ich sie in irgendeiner brenzligen Situation eingekesselt. Sie schien an einem Möbelstück hinaufgeklettert zu sein, um sich zu retten und ich saß plötzlich über ihr auf dem Möbelstück. Ich stach auf ihre Finger ein, auf sie. Und dann plötzlich geschah etwas merkwürdiges: ich erkannte in ihr meine Freundin und schaffte es im Traum, mich aus meiner Rolle des männlichen Mörders herauszupellen und für einen Moment ganz ich zu sein! Ich ließ augenblicklich mein Messer fallen, erschrak und nahm sie in den Arm: „Oh nein! Was habe ich dir angetan! Es tut mir so schrecklich, schrecklich leid! Wie konnte das passieren? Bitte verzeih mir! Es tut mir so leid,“, heulte ich los. Sie schien überlebt zu haben, war aber zu schockiert um zu reagieren sondern starrte mich nur entsetzt und verwirrt an.

Was dann noch passierte, weiß ich leider (oder zum Glück!?) nicht mehr. Es war alles sehr verschwommen in meiner Erinnerung. Auf jeden Fall brauchte ich nach diesem Schock erst einmal Urlaub, dachte sich mein Gehirn und schickte mich mit meinem Mann nach Österreich.

Ich ging also mit ihm durch einen Wald aus Kiefernbäumen, die höher waren als die höchsten Häuser und schaute mir die in dem Wald liegende Stadt an. Es waren alles sehr alte historische und südländisch gestaltete Häuser. Ich war sehr erstaunt über die tollen Figuren, auf den Fenstersimsen und unter den Dachvorsprüngen. Besonders gut gefiel mir ein riesiger Drache, der auf die Passanten mit grünen Augen herunter schaute. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Häuser erinnerten mich plötzlich total an alte Palazzi in Venedig aus unserem Sommerurlaub letztes Jahr! Es gab viele Säulengänge und weiß eingefasste Fensterbögen zu sehen. Dann entdeckten wir auf einem Telefonkabel, das überirdisch auf kurzen Masten verlegt war, ein grün-buntes Vogelpäärchen. Sie hockten ganz dicht aufeinander und schienen sich zu küssen. Wir waren beide sehr verzückt und ich rief die ganze Zeit: „Aaaaw, wie süüüüüß!“. Leider hatte ich mein Fernglas vergessen, um die Vögel im Detail zu bewundern. Aber aus der Ferne konnte ich sehen, dass sie ganz tolles weiches Gefieder mit glänzenden, blauen Federchen zwischen dem grünen Gefieder hatten. Ihre Schnäbel waren rot mit Streifen und sie hatten gelbe, leuchtende Augen.
Wir beobachteten sie noch eine Weile und erfreuten uns an ihrer Schönheit.
Dann bin ich aufgewacht.
3.6.19 00:17
 
Letzte Einträge: 31.5.2019 Bauernhof of Death, 2.7.2019 Esoterik, eine Party und RWE, Studentenleben, 4.9.2019 Zwei verwirrende Mini-Träume, 7.11.2019 Geheime Zutaten


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)

 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung