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31.5.2019 Bauernhof of Death

Mein Traum begann auf einem Bauernhof in einem saftig grünen Tal, das umgeben war von einer hübschen Hügellandschaft. Ich hatte im Hauptwohnhaus des Bauernhofes ein Zimmer bezogen, um dort wahrscheinlich so eine Art Praktikum zu absolvieren.

An meinem ersten Tag wurde ich herumgeführt und mit allen Orten und Tätigkeiten, die es zu verrichten gab bekannt gemacht. Da es sich um einen Großbetrieb handelte, gab es dort ziemlich viele Kühe, die für die Milchproduktion mißbraucht wurden. Zudem gab es aber auch ein sehr großes Gewächshaus, in dem viele unterschiedliche Pflanzen angebaut wurden. Während das Gewächshaus an den Aufbau eines Gartencenters erinnerte, wo auf vielen großen Tischen zahlreiche Pflanzenkübel standen, was für mich relativ normal war, verhielt es sich mit der Tierhaltung sehr merkwürdig. Die Kühe wurden in einer Art Vier-Felder-Wirtschaft draußen auf einer sehr großen Weidefläche gehalten. An sich war das ja eigentlich ziemlich gut, da die armen Kühe in Großbetrieben ja normalerweise niemals das Tageslicht zu sehen bekommen und sogar angekettet sind. Jedoch, war auch das Prinzip mit dem auf diesem Hof gearbeitet wurde auch nicht, dass was man „artgerecht“ nennen könnte (artgerecht ist nur die Freiheit...).
In den nächsten Tagen während meiner Arbeit auf dem Hof, beobachtete ich, wie dieses Vier-Felder-Wirtschaftsprinzip funktionierte. Das erste Feld war am allergrößten und dort sahen die Kühe alle gesund und munter aus. Sie hatten genug zu fressen und auch Platz um ein bisschen zu galoppieren und zu schlafen. Diese Kühe brachten dem Bauern sehr viel Milch und wurden daher auch gut gefüttert und behandelt.

Auf dem nächsten Feld, das wesentlich kleiner war, waren schon viel weniger Kühe und verhältnismäßig weniger Platz vorhanden. Die Kühe sahen auch nicht ganz so fit aus wie die vom ersten Feld. Diese Kühe brachten nicht ganz so viel Milch und wurden auch nicht ganz so gut behandelt wie die auf Feld 1.

Auf dem Dritten Feld waren dann nur noch ungefähr drei Kühe, die deutlich ausgezehrter waren und ganz und gar nicht glücklich wirkten! Sie standen dicht beieinander gedrängt und konnten sich kaum auf ihrem kleinen Stück Wiese drehen! Alle Felder waren zudem mit Elektrozäunen umsäumt, sodass die Kühe sich gar nicht trauten auszubüchsen. Diese Kühe wurden nur noch ganz selten gemolken und gefüttert!

Am schlimmsten aber stand es um die Kühe in Feld vier. Sie lagen fast reglos am Boden auf einem Stück Wiese, das gerade mal so groß war wie sie selbst und zudem komplett kahl gefressen! Sie waren total abgemagert und lebten kaum noch! Um sie kümmerte sich der Bauer gar nicht mehr und ließ sie dort ganz allein verhungern und melkte sie gar nicht mehr, da sie ja eh keine Milch mehr gaben! Wenn sie Kuh dann so gut wie tot war, kamen die Schäferhunde des Bauern und zerrten die Kuh an Seilen von der Wiese, um Platz zu machen für Nachrücker.

Als ich dies alles gesehen und miterlebt hatte, war ich zutiefst empört und wütend. Ich stapfte wutentbrannt und angriffslustig zu dem Bauern hin und stellte ihn zur Rede: „He Sie! Ich weiß jetzt, was sie hier mit den Kühen treiben! Das ist das Allerletzte! Sie verstoßen gegen jegliche Tierschutzgesetze und sind ein elendiger Tierquäler! Ich werde sie anzeigen und ins Gefängnis bringen!“. Der Bauer baute sich stocksauer vor mir auf. Er lief dunkelrot an, hob seine Fäuste und drohte mir zurück: „Ach ja!? Was glaubst du eigentlich wer du bist!? Du glaubst wohl, du kannst dir alles erlauben!? Aber warte nur ab...! Wenn du auch nur einen Mucks sagst, dann lege ich dich auf meine Kreissäge!“. Ich erschrak sehr als ich das hörte, versuchte mir jedoch nichts anmerken zu lassen. Ich eilte schnell davon um vor dem Bauern zu fliehen, er wirkte sehr entschlossen. Ich nahm mir vor erst zur Polizei zu gehen, wenn ich in sicherer Entfernung war. Ich wollte jetzt einfach so schnell es ging von diesem schrecklichen Ort weg und rannte in das Gewächshaus, um den Weg zu meinem Zimmer abzukürzen.

Doch meine Flucht erwies sich als nicht so einfach, denn zwischen den Blumenkübeln standen in den Hängen mehrere Kreissägen, deren Sägeblätter an einer Art langen Arm hingen und ständig hin und her pendelten! Ich musste mir wie in einem Computerspiel also einen Weg zwischen den schwingenden Kreissägenarmen hindurch bahnen ohne dabei den Kopf zu verlieren! Tatsächlich schaffte ich es auch in mein Zimmer. Meine Flucht zog sich jedoch künstlich in die Länge, da all meine Sachen, die ich in den zwei Koffern mitgebracht hatte verstreut umher lagen. Als ich sie dann endlich eingesammelt und panisch in die Koffer gestopft hatte, waren sie so schwer, dass ich sie kaum noch von der Stelle gezogen bekam! Ich zog und zerrte, aber es ging keinen Schritt vorwärts! Aber dann bin ich glücklicherweise aufgewacht.

2.6.19 23:29
 
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