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Gute Nacht!

Ja du liest richtig.
Auf dieser Seite möchte ich das tun, was ich schon mein ganzes Leben lang tue: anderen Leuten meine Träume erzählen. Ich träume manchmal so seltsame Sachen und wache dann auf und weiss nicht was ich dazu sagen soll, oder bin total schockiert, was ich wieder für einen Alptraum hatte, oder bin ganz hin und weg von meinem wundervollen Traum. Meine Träume können manchmal die Laune an dem betreffenden Tag bestimmen. Ich bin dann entweder ganz deprimiert und verstört oder mir geht es super und ich renn den ganzen Tag mit einem fetten Grinsen herum ;-)
Meistens nerve ich dann alle Leute in meiner näheren Umgebung damit, ihnen zu sagen: "Boah, weisst du, was ich heute wieder geträumt habe.....?!".

Damit ich mit meinen Alpträumen, die ich leider viel zu oft habe, nicht immer ganz alleine dastehe, möchte ich sie mit dir teilen. Natürlich möchte ich auch meine schönen Träume mit dir teilen, damit du dich auch freuen kannst!
Aber am wichtigsten ist mir bei dieser Seite, dass du mir ein Feedback zu meinem Traum gibst, was es evtl. zu bedeuten haben könnte. Oder erzähl einfach, was du selbst geträumt hast.

Also dann nochmal : Gute Nacht und träum was feines! )

Alter: 35
 

Mehr über mich...

Ich wünsche mir...:
nur noch witzige, oder total crazy Träume, damit ich damit mein Buch füllen kann.



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7.11.2019 Geheime Zutaten

In einem Bio-Supermarkt hatte ich eine Marktneuheit erstanden. Zur Zeit werden ja überall Fleischersatzprodukte aus Insekten gehyped, wie Burger-Pattys und Ähnliches. Was ich im Regal entdeckt hatte, war jedoch eine Backmischung für „Insekten-Kekse“!
Die Kekse sollten laut des Serviervorschlags auf der Packung rund und rosa werden und nach Himbeeren schmecken. Eigentlich sahen sie eher aus wie große Brausetabletten. Als ich die Packung öffnete, fand ich darin erst einmal die „normalen“ Zutaten, alle in einer Tüte vermischt. Dabei war aber natürlich auch noch eine Tüte mit den Insekten. Eigentlich hätte man jetzt erwartet, dass es sich dabei um Mehlwürmer handeln würde, jedoch dem war nicht so. Was ich in der Tüte vorfand, waren alle möglichen Insekten! Ich erkannte eine Hummel, eine Biene, eine Stubenfliege, einen dicken Brummer, einen Schmetterling, einige Heuschrecken und sogar eine ziemlich große, widerliche Spinne! Ich war zutiefst angeekelt. Aber ich dachte mir, dass diese Form der Ernährung vielleicht nachhaltiger war, als andere Tierprodukte wie Eier, Milch, Butter und so weiter zu verwenden und nahm all meinen Mut zusammen. Auf der Anleitung der Packung stand, man sollte die getrockneten Insekten im Mörser zu einem feinen Pulver zerstoßen. Puh, das war eine ganz schöne Überwindung für mich! So viele Insekten in einer Schüssel und dann auch noch mit Spinnen dabei... Brrrr, es schüttelte mich und sämtliche Nackenhaare stellten sich mir auf. Aber es half ja nichts! Wer progressiv und zukunftsorientiert sein möchte, der muss auch den Mut haben, mal neue Dinge auszuprobieren! Ich begann die Insekten mit dem Stößel vorsichtig zu zermalmen. Die armen Hummeln und Bienen taten mir echt leid. Langsam zerbröselten die Insekten nach und nach. Ich ging dabei sehr zögerlich und zaghaft vor. Ich fühlte mich äußerst unsicher bei dem was ich da tat. Konnte das wirklich die Lösung für unser globales Ernährungsproblem sein? Brauchten wir diese Insekten nicht für andere, viel wichtigere Dinge als schnöde Himbeerplätzchen? Es kam mir alles recht sinnlos vor. Aber ich ließ mich nicht beirren und fasste mir ein Herz. Ich gab mir jetzt etwas mehr Mühe beim zermörsern und drückte fester auf die toten Insekten. Die Beine und Flügel lösten sich von den Körpern ab und langsam schien die masse mehr und mehr zu einem Pulver zu werden.
Ich starrte wie gelähmt in den Mörser und auf die nun beinlosen und flügellosen Insekten. Ihre toten Facettenaugen schienen mich vorwurfsvoll anzustarren. Ich entdeckte die große, haarige Spinne, deren beinloser Körper mich nun mit acht kleinen Augen anblickte. Es überkam mich ein Gefühl des Horrors und ich legte den Stößel beiseite. In dem Moment kamen drei Freunde von mir in die Küche und wollten sehen, was ich da trieb.

„Hey Anni, was machst du denn da?“, fragte eine der Freundinnen mich neugierig.
„Ich habe im Bio-Supermarkt diese neue Backmischung für Insekten-Plätzchen gekauft und wollte sie jetzt ausprobieren.“, erklärte ich mit skeptischem Unterton.
„Ääähm, okaaaaaay.... urgh.“, antwortete sie etwas ungläubig.
„Puuuuh, das kostet mich hier ganz schön viel Überwindung mit der Spinne da drin! Sehr nur, wie eklig sie ohne Beine aussieht! Ich dachte immer Spinnen sähen erst durch die vielen Beine so eklig aus, aber jetzt stelle ich fest, dass sie ohne Beine noch viel ekliger aussieht! Ich glaube, ich lasse die Spinne weg und nehme jetzt nur das aus dem Mörser, dass weniger eklig aussieht.“, beschloss ich.
„Hmm, ja besser ist das!“, stimmten meine Freunde mir nickend zu.

Nachdem ich die Plätzchen dann fertig gebacken hatte, trafen wir uns wieder in der Küche, um das fertige Gebäck zu verkosten. Die Plätzchen sahen teilweise gut aus, teilweise eklig. Sie waren auf jeden Fall von dem Himbeerpulver rosa geworden, fast wie auf dem Serviervorschlag von der Verpackung. Ich bot meinen Freunden die Kekse an. Jeder nahm sich einen und biss etwas zögerlich hinein. Mein Keks hatte einige dunkle Stellen. Ich befürchtete, dass dies die nicht ganz zermahlenen Insekten waren. Nachdem wir jeder einen kleinen Bissen genommen hatten, schauten wir uns die Plätzchen auch mal von unten an.

„Iiiiiiih! Da sieht man ja noch die kompletten Fliegen und Hummeln auf der Unterseite herausgucken!“, stellte meine eine Freundin entsetzt fest.

Ich schaute mein eigenen Plätzchen an. Tatsächlich. Die Köpfe der Hummeln, Bienen und Brummer waren nicht ganz im Teig verschwunden und ragten halb heraus. Immer noch starrten sie mich vorwurfsvoll aus ihren Facettenaugen an:

„Annika! Wie kannst du es wagen, mit unseren toten Körpern Kekse zu backen! Sieh her, was du für Frankenstein-Kekse geschaffen hast, DU MONSTER!“, schienen sie mir mitteilen zu wollen.

Mir wurde übel. Aber jetzt dieses Lebensmittel einfach in den Müll werfen? Das ging doch auch nicht! Dann wären die ganzen Tiere ja umsonst gestorben. Ich fasste all meinen Mut zusammen.

„Vielleicht kann man ja den restlichen Keks um die Insekten herum vorsichtig abknabbern?“, versuchte ich mir die Situation schön zu reden.
„Bah, nee. Mir ist der Appetit vergangen, Annika. Ich esse das nicht!“, sagte meine Freundin entschlossen.
„Ja, mir geht es genau so.“, bestätigte ich.
„Außerdem müssen wir doch jetzt los! Wir wollten doch Harry Potter helfen, Lord Voldemort zu besiegen!!! Wir müssen aufbrechen, schnell!“, rief die andere Freundin plötzlich.
„Au Backe! Das hatte ich ja voll vergessen! Dann schnell, auf!“, rief ich hektisch und warf den Keks weg.

Wir stürmten in den Flur, warfen uns unsere Zaubererumhänge über, setzten uns die spitzen Hüte auf, schnappten uns unsere Besen und die Zauberstäbe und rannten die Treppe hinunter. Wir hatten uns mit Harry, Ron und Hermine in dem Museums-Cafe verabredet, wo in dem darüber liegenden Turm, ganz oben im Dachboden der Showdown stattfinden sollte. Wir wussten aus den Harry Potter Büchern ja eh schon, wie alles ablaufen sollte, also mussten wir es nur ausführen! Im Cafe des Museums trafen wir dann Harry, Ron und Hermine. Harry war schon sehr aufgeregt und Hermine versuchte ihn zu beruhigen.

„Also Harry, gehen wir den Plan nochmal durch: Wir fahren alle mit dem Aufzug ganz nach nach oben zum Dachboden des Turms, dort sehen wir uns erst ein bisschen um als würden wir von nichts wissen und dann kommt plötzlich hinter dem Kaminschacht aus der dunklen Ecke Lord Voldemort hervor und will dich umbringen. Es kann doch gar nichts schiefgehen, Harry.“, versuchte Hermine Harry zu beruhigen.
„Äääääh, okeee, aber was ist, wenn wir den Zauberspruch zu langsam aussprechen und Lord Voldemort schneller spricht als wir? Dann wären ja wir tot und nicht er!“, warf Harry besorgt ein.
„Ach was! Wir sagen ihn einfach alle zusammen so schnell, dass er gar nicht hinterherkommt und ZACK, tot!“, argumentierte Hermine überzeugend.

Etwas beruhigt beschlossen wir dann uns auf den Weg nach oben zu machen. Wir durchquerten das Museums-Cafe und dann den Museums-Shop mit all den Andenken die in Regalen gestapelt waren und gelangten in das große Treppenhaus des Museums-Turms. Ich schaute mich um und hatte das Gefühl, dass dies eine Art Industriemuseum war. Ich sah einige große Rohre und Maschinen, deren Sinn und Zweck sich mir nicht erschloss. Auf jeden Fall hatten sie sehr große Schrauben und Nieten. Vielleicht erinnerte es an Schiffsbau oder einen Leuchtturm, aber genau kannte ich mich in diesem Gebiet nicht aus. Wir machten vor einem großen Lastenaufzug halt.

„Ohjeh! Ein Aufzug! Ich nehme lieber die Treppe, ich habe Platzangst!“, rief meine eine Freundin.

Die Tür des Aufzugs öffnete sich und eine Frau stieg aus. So klein war der Aufzug doch gar nicht. Warum stellte sie sich denn so an? Fragte ich mich.

„Aber da ist doch voll viel Platz....“, versuchte ich es.
„Nein, nein, der bleibt bestimmt stecken! Ich kenne das! Außerdem ist das hier ein Traum und es ist alles möglich! Der bleibt garantiert stecken, der Aufzug! So ist das immer in Träumen!“, versuchte sie uns zu warnen.

Wir guckten uns alle etwas ratlos an und stiegen dann schulterzuckend in den Aufzug. Meine Freundin flitzte mit wehendem Umhang die Treppe hoch. Während der Fahrt im Lift spürte ich, dass ich dringend Pipi musste.

„Ach, verdammt. Meine Blase ist voll, ich muss auf Klo!“, teilte ich meinen Freunden verärgert mit.
„Oben auf dem Dachboden ist bestimmt eine Toilette, da wohnt doch auch das Baby... da muss ja dann eine Toilette sein.“, beruhigte Ron mich.

Was denn für ein Baby? Wovon redet er? Fragte ich mich und dachte angestrengt darüber nach. Aber schon waren wir oben und die Türen öffneten sich. Von meiner einen Freundin, die die Treppe genommen hatte, war keine Spur zu sehen. Vielleicht wurde sie auf dem Weg nach oben von Aragog gefressen? Dies könnte ja sein, schließlich war das hier ja ein Traum in dem alles möglich war! Wir gingen also alle wie verabredet auf den Dachboden. Harry Ron und Hermine guckten sich auf dem Dachboden um. Auch ich schaute mich gründlich um. In der einen Ecke war eine Art Baby-Bereich eingerichtet mit niedlicher Tapete, einem Himmelbett, einem Regal mit Bilderbüchern und Spielsachen und einem kleinen Laufstall. Aber von dem Baby war keine Spur zu sehen.
Auf der anderen Hälfte des Dachbodens herrschte Chaos. Es waren etliche Möbelstücke dort deponiert, Gemälde, allerlei Gegenstände standen und lagen herum und auf ein paar Wäscheleinen hingen alte Kleidungsstücke. Dafür dass es ein Dachboden war, schien alles aber erstaunlich staubfrei zu sein. In der hinteren Ecke des chaotischen Dachbodens war die eckige Säule des Kamins und dahinter in der Wand war eine kleine, versteckte Tür. Aus dieser Ecke sollte gleich Lord Voldemort hervorspringen. Ich ging einen Schritt in Richtung dieser Ecke und sah auch schon seinen langen grauen Mantel aufblitzen.

„Halt! komm zurück! Nicht gucken!“, rief Hermine mir erschrocken zu, packte mich am Arm und zog mich weg.
„Du darfst doch noch nicht vorher gucken! Er wird gleich selbst zu uns kommen...“, erklärte sie mir nochmal den Ablauf.
„Kann ich dann vorher noch schnell auf Klo?“, fragte ich in flehentlichem Tonfall.
„Jo, hier ist das Klo, bitte.“, sagte Ron und reichte mir das Töpfchen, das eigentlich dem Baby gehörte, das hier oben wohnte.
„Na toll, das ist aber ein bisschen klein.“, grummelte ich.

Aber es half ja nichts, mit voller Blase konnte ich jedenfalls nicht gegen Lord Voldemort kämpfen! Ich schaute mich auf dem Dachboden um und suchte nach einem Eckchen, wo ich einigermaßen versteckt mein dringendes Geschäft erledigen konnte. Ich entschied mich für das hohe Rückenteil eines alten Bettes und stellte das Töpfchen dahinter auf den Boden. Ich raffte meinen Zauberumhang nach oben, öffnete meine Hose, zog meine Unterhose nach unten und wollte mich gerade auf das Töpfchen setzten, als es einen lauten Knall gab und Lord Voldemort krachend wie ein Showmaster durch die kleine Tür hinter dem Kamin sprang!
Ich erschrak fast zu Tode und riss hastig meine Kleidung wieder nach oben. Ich konnte doch nicht während der dunkle Lord den Raum betrat anfangen, laut in ein Töpfchen zu pullern! Dann musste ich eben erst schnell Lord Voldemort besiegen und dann pinkeln gehen. Die paar Minuten konnte ich sicherlich auch noch durchhalten! Man muss halt Prioritäten setzen.

„HA! ICH BIN GEKOMMEN UM HARRY POTTER ZU BESIEGEN! WO IST DIESER VERSAGER?!“, polterte er los.
„HIER BIN ICH, LORD VOLDEMORT! ABER WER HIER WEN BESIEGEN WIRD, WERDEN WIR JA NOCH SEHEN!“, rief Harry entschlossen zurück.
„Genau! Wir sind viel mehr als du! Du hast gar keine Chance gegen uns alle!“, schrie Hermine ihm selbstsicher entgegen.
„HAHAHAHAH! ICH LACHE MICH TOT! IHR SEID DOCH NUR HILFLOSE KINDER!“, lachte Lord Voldemort sie triumphierend aus.
„Achjeh...! Was mache ich denn jetzt!? Ron, Hermine! Könnt ihr nicht schnell meine Blase leer zaubern?! Ich glaube sie wird bald platzen, wenn ich nichts unternehme!“, rief ich verzweifelt quer über den Dachboden.
„SIEH AN! WAS HABEN WIR DENN HIER!?“, rief der dunkle Lord erstaunt und schaute in die Richtung aus der er dieses hilflose piepsen vernommen hatte.

Ich erstarrte zur Salzsäule. Fuck! Ich bin so gut wie tot. Warum konnte ich nicht einfach meine Klappe halten und in die Hose machen? Der dunkle Lord kam auf mich zu. Wir blickten uns an. Jetzt erst bemerkte ich, dass er ganz anders aussah als ich ihn in Erinnerung hatte. Er war zwar immer noch groß und schlank, allerdings hatte er ein ganz normales menschliches Gesicht. Er war rothaarig, hatte Sommersprossen, einen gepflegten Vollbart und ordentlich gekämmtes kurzes Haar. Er sah gar nicht so eklig aus, sondern eher etwas ... wie soll man sagen? Geisteskrank? Psychopathisch? Irre? Es blitze in seinen Augen, als er ganz nah vor mir stand und mich direkt ansah.

„Lust auf ein kleines Tänzchen, junge Dame?“, fragte er mich in einem hinterlistigen Tonfall und griff nach meiner Hand.

Ich war wie gelähmt. Die Kontrolle über meinen Körper hatte ich völlig verloren. Er konnte mit mir machen was er wollte.

„Ich muss Pipi... dringend...“, hauchte ich teilnahmslos.

Es schien ihn nicht zu interessieren. Er berührte mit seinem Zauberstab ein altes Radio das zufällig neben ihm stand und schon ertönte lateinamerikanische Musik aus dem Lautsprecher. Lord Voldemort fing an, mit mir über den Dachboden zu tanzen. Er wirbelte mich herum, drehte mich im Kreis und warf mich von einem in den anderen Arm. Ich wusste gar nicht wie mir geschah. Was hatte dieser Irre vor? Spielte er mit uns, wie eine Katze mit der Maus, bevor sie ihr das Genick durchbiss? Aber tanzen konnte er, das musste man dem dunklen Lord lassen.
Plötzlich jedoch wurde die Situation wie durch einen Blitzeinschlag beendet:

„ZAUBERSTÄBE FALLEN LASSEN!“, schrien alle gleichzeitig über den Dachboden.

Alle warfen erschrocken ihre Zauberstäbe auf einem Haufen zusammen als seien diese plötzlich glühend heiß.

„Wie kannst du überhaupt zaubern, wenn doch dein Zauberstab letztens erst zerbrochen ist, Lord Voldemort!?“, rief Harry dem dunklen Lord zu.

Alle, auch Lord Voldemort gingen zu dem Haufen auf dem unsere Zauberstäbe lagen. Er wirkte plötzlich ganz ruhig und normal und hob seinen Zauberstab auf. Sein Zauberstab war dunkelbraun, sah aus wie ein langer Fingerknochen und hatte am unteren Ende als Knauf einen kleinen Totenschädel. Das Holz glänzte im Licht leicht rötlich. Ich wühlte in dem Haufen Zauberstäbe und versuchte mich daran zu erinnern wie meiner aussah. Ich glaubte ihn gefunden zu haben. Meiner war aus unlackiertem Eichenholz und hatte die Form einer........Flasche!? Was zum Teufel....?
Lord Voldemort hielt seinen Zauberstab hoch, zeigte mit seinem Finger auf den oberen Teil. Wir traten näher und steckten unsere Köpfe zusammen, um besser sehen zu können. Hermine setzte einen prüfenden Blick auf.

„Hier oben, seht ihr? Da war er mal durchgebrochen, aber ich habe ihn mit einem Zauberspruch heile gezaubert.“, erklärte er mit ruhiger Stimme und zeigte mit dem Finger auf die Bruchstelle.

„Aber ist das überhaupt dein Zauberstab, Lord Voldemort? Kannst du überhaupt damit gegen uns kämpfen?“, fragte Harry neugierig und funkelte ihn herausfordernd an.
„Ja, genau! Woher willst du überhaupt wissen, wer hier welchen Zauberstab bekommen hat?!“, schnaubte Hermine besserwisserisch.
„Warum finden wir es nicht heraus!?“, rief Ron plötzlich, schnappte sich einen der Stäbe und sprang nach hinten.

Sofort taten es ihm alle gleich und augenblicklich sprühten aus allen Richtungen blaue Blitze quer durch den Dachboden und Zaubersprüche wurden wild durcheinander gebrüllt. Die Szene wurde unscharf, alles verschwamm vor meinen Augen, ich hörte ein seltsames Piepen. Das Handy meines Mannes. Ich wachte auf und taumelte so schnell ich konnte ins Bad.
7.11.19 14:22


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4.11.2019 Das magische Pulver

Ich wohnte in diesem Traum mit zwei weiteren Mitbewohnern in meiner damaligen WG in Dortmund. Einem Mann und einer Frau, deren Namen mir im Traum nicht genannt wurden. Was aber für diesen Traum nicht relevant war, wenn man bedenkt was geschehen sollte!

Die WG hatte einen langen Flur mit rotem Teppich, genau wie es damals gewesen war und auch in meinem Zimmer lag der gleiche gelbe Teppichboden. Lediglich die Aufteilung der Zimmer war etwas anders als in der Wirklichkeit. Das Badezimmer war zum Beispiel direkt durch eine Tür mit meinem Zimmer verbunden und auch ein weiteres Zimmer ging von meinem ab.
Meine beiden Mitbewohner kamen an diesem Tag jedenfalls zu mir ins Zimmer und waren ganz aufgeregt. Mein Mitbewohner hatte auf dem Schwarzmarkt für sehr viel Geld ein magisches Pulver erstanden, mit dem man sich selbst eine kleine Urzeit wieder auferstehen lassen konnte! Meine Mitbewohnerin und ich waren ganz aufgeregt und steckten unsere Köpfe über dem seltsamen Tütchen zusammen. Es hieß auf der Verpackung, dass man dieses magische Pulver einfach irgendwohin streuen sollte und dann würde daraus ein urzeitlicher Wald wachsen, inklusive aller Tiere die damals so gelebt hatten! Es waren tatsächlich Bilder von allen möglichen Dinosauriern, Echsen, Flugsauriern und urzeitlichen Insekten auf der Verpackung abgebildet! Wir waren alle drei wie elektrisiert und konnten es kaum erwarten das Pulver auszustreuen.

Eines gab ich jedoch zu bedenken:
„Herrschen bei uns hier überhaupt die entsprechenden klimatischen Bedingungen für einen Urzeitwald?“, fragte ich besorgt.

Doch mein Mitbewohner wies mich darauf hin, dass es eine App zu dem Pulver gab, die noch aus der Zeit stammte, als das Produkt frei verkäuflich zu haben war. Wir scannten den QR-Code auf dem Tütchen und öffneten die App. Mit GPS stellte die App unseren genauen Standort fest und bestätigte uns, dass genau in unserer Straße gute klimatische Bedingungen für das Urzeitpulver herrschen würden! Kaum hatten wir diese Information bekommen, machten wir uns auch schon an die Arbeit, das Pulver auszustreuen. Allerdings wollten wir nicht gleich das ganze Tütchen ausbringen, sondern erst mal nur ein bisschen um zu gucken, ob es überhaupt funktionieren würde. Da wir beschlossen hatten, das Pulver in meinem Zimmer auf dem gelben Teppich auszustreuen, klebten wir mit Klebeband ein ca. 2x2 Meter großes Quadrat ab in dem wir das Pulver gleichmäßig verstreuten. Wir schalteten das Licht im Flur ein und versteckten und schnell hinter dem Vorhang der an meinem Hochbett befestigt war. Von dort aus wollten wir heimlich beobachten, wie der Wald mit seinen Bewohnern wachsen würde. Ein bisschen mulmig war uns doch zumute, schließlich sollten ja aus dem Pulver echte Dinosaurier wachsen und diese waren ja bekanntlich nicht alle Pflanzenfresser! Es war daher auch für uns ein relativ großes Risiko, das es uns aber wert schien einzugehen. Wann hatte man schonmal die Gelegenheit echte Dinosaurier und einen Urzeitwald zu erleben!?

Kaum waren wir hinter dem Vorhang verschwunden, begannen die ausgestreuten Samen in dem Pulver an zu keimen! Das ganze Pulver brodelte nur so vor Leben und wir konnten beobachten, wie in Windeseile aus den kleinen Körnchen Bäume in die Höhe schossen und noch andere Pflanzen daraus in die Höhe wuchsen. Auch die Tiere entwickelten sich so schnell, dass man kaum mit den Augen folgen konnte. Wir waren total erstarrt vor Begeisterung. Das verrückte war, dass die Bäume und auch die Dinosaurier nur genau so groß wurden, wie meine WG es ihnen erlaubte. Die Bäume gingen also nur exakt bis zu Decke und die Tiere passten ihre Größe dem Wald entsprechend an.

Als wir plötzlich die Rufe der Tiere vernahmen und den Wind in den Baumkronen vernahmen, wussten wir, dass der Wald fertig gewachsen war. Neugierig hielten wir nach den Tieren Ausschau. Dabei hatten wir natürlich auch etwas Angst, denn was wäre, wenn nun in dem Pulver ein Tyrannosaurus Rex mit dabei gewesen wäre? Dann würde der bestimmt nach uns Ausschau halten, um uns zu verspeisen! Hinter dem Vorhang sahen wir die Schatten der Tiere und ich bemerkte einen Velociraptor der neugierig Richtung Flur tappte! Als er um die Ecke verschwunden war, trauten wir uns heraus und erkundeten das kleine Wäldchen. Die Baumstämme sahen irgendwie alle gleich aus und am Boden gab es eine Art Gras. Ich musste jedoch leider feststellen, dass nicht alle Tiere aus dem Pulver überlebt hatten nachdem sie ausgewachsen waren. Ich fand zum Beispiel einige extrem große, merkwürdige Ameisen, die tot am Boden lagen. Sie sahen allerdings nicht aus wie normale Ameisen, sondern erinnerten eher an die vermenschlichten Ameisen aus dem Kinder-Animationsfilm „Ants“. Sie waren auf ihren Hinterbeinen gelaufen und hatten richtige Gesichter. Meine Mitbewohner und ich waren sehr traurig darüber und beschlossen nach den anderen Tieren zu suchen, die in die Wohnung ausgeflohen waren. Vorher vereinbarten wir aber noch, dass wir uns trennen würden. Sollte jemand von uns auf einen Dinosaurier treffen, der für uns gefährlich werden könnte, dann sollte derjenige versuchen den Dinosaurier unschädlich zu machen.
Wir trennten uns also und ich machte mich auf den Weg, den Velociraptor zu finden. Kaum war ich in der Küche angekommen, sah ich einen sehr gefährlichen Dinosaurier! Ich nahm einen kurzen Anlauf und setzte dann zu einem matrixartigen Sprung an, um den Dinosaurier ordentlich mit einem Monster-Kick aus unserer WG zu befördern. Meine Mission glückte und der Dinosaurier war unschädlich gemacht worden. Also schlich ich mich weiter ins Badezimmer. Kaum war ich durch die Tür, erschrak ich mich sehr! Dort stand ein Dinosaurier, der so groß war wie ich selber! Er stand auf den Hinterbeinen, hatte relativ kleine Ärmchen und einen großen Kamm mit Hörnern am Hinterkopf! Dazu hatte er einen langen, dicken Schwanz und einen weißlichen Schuppenpanzer. Das Monster und ich starrten uns erschrocken in die Augen. Ich setzte zum Sprung an, um dieses Ding zur Strecke zu bringen. Doch mitten im Flug, merkte ich, dass es gar kein gefährlicher, böser Fleischfresser war, sondern, dass er durch und durch harmlos war! Also entschied ich mich mitten im Sprung um und hüpfte ihm in den Arm um ihn zu knuddeln. Der Dinosaurier freute sich und begann sich mit mir zu unterhalten! Ich war etwas überrascht, dass er meine Sprache sprechen konnte und dazu noch mit einer solch charmanten Stimme reden konnte! Er machte mir Komplimente und bot mir an, Badewasser für mich einzulassen. Ich stand wie erstarrt neben der Badewanne und dem Dinosaurier und wusste nicht, was ich davon halten sollte. Was war das für ein Tier? War es überhaupt ein Tier? Was wollte er von mir? Und während ich so überlegte, ob es wohl etwas sexuelles war, das der Dinosaurier beabsichtigte, begann er einige Kleidungsstücke aus der Badewanne zu räumen und Badewasser einzulassen.

„Möchtest du vielleicht noch diesen wohlriechenden Badezusatz in dein Badewasser haben?“, fragte er mich.

Ich blieb verdattert stehen und stotterte ein „Ja...“. Ich begann zu überlegen, was wohl passieren würde, wenn ein Mensch mit einem Dinosaurier Sex in der Badewanne hatte und ob der Mensch dann schwanger werden könnte und ob es Kondome für Dinosaurier gäbe, welche Größe und Form diese wohl haben müssten, oder ob es wohl ausreichen würde, wenn der Mensch eine Anti-Baby-Pille nehmen würde... Doch während ich darüber nachdachte wurde ich leider nach und nach wach und habe es nicht mehr erfahren. Vielleicht auch besser so...!
4.11.19 11:31


2.10.2019 Die Geburt

Ich befand mich in einer mir unbekannten Stadt, in einem unbekannten Haus. Wenn ich mich recht erinnere war meine Mutter anwesend, aber so sicher bin ich mir da nicht mehr.

Die Stimmung war sehr angespannt, denn es stand ein aufregendes Ereignis an: Ich war schwanger! Ich wusste nicht, von wem und warum ich mich dazu entschlossen hatte, trotz der düsteren Zukunftsvorhersagen ein Kind in die Welt zu setzen, aber es war ein Fakt. Allerdings war ich mir nicht so sicher, ob das, was da in meinem Bauch heranwuchs auch menschlicher Natur war. Etwas ließ mich daran zweifeln. Ich schaute an mir herunter auf meinen Bauch. Eigentlich hätte ich eine große runde Kugel sehen sollen, so kurz vor der Geburt. Was ich aber sah, war ein relativ flacher Bauch in dem sich etwas sehr längliches rundes ganz deutlich hervorwölbte. Aber es hatte nicht die Form eines Kindes sondern die eines französichen Baguettes! 😂 Ich war schwanger mit einer Backware!? Was hatte das alles zu bedeuten? Hatte ich eine Affäre mit einem Bäcker gehabt?! War ich von Aliens entführt worden?! Ich war ratlos und wandte mich an die Person die meine Mutter zu sein versuchte:
„Was ist das komische Ding da in meinem Bauch? Warum sieht es aus wie ein Baguette!? Was ist hier los?! Und ist die Hebamme schon unterwegs!?“, fragte ich meine Mutter leicht panisch.
„Jetzt beruhige dich doch! Sie ist bestimmt gleich da!“, erwiderte sie.
Ich drückte an der komischen Rolle in meinem Bauch herum. Meine Haut schien extrem dünn zu sein.
„Guck mal! Ich kann die Rolle in meinem Bauch herumschieben wenn ich dadran herumdrücke.“, stellte ich erstaunt fest.
„Lass das! Nicht, dass du es kaputt machst!“, warnte mich meine Mutter besorgt.
Ich legte meine Hände rechts und links von der Bauchrolle auf und zog die Haut darüber vorsichtig staff.
„OH MEIN GOTT! Ich kann die Konturen deutlich sehen! Guck! Guck!“, rief ich freudig.
Meine Mutter schaute neugierig auf meinen Bauch. Wir sahen beide ganz deutlich die Konturen eines menschlichen Babys, das sich direkt unter meiner Haut abzeichnete! Wir sahen seine kleinen Händchen, die Füßchen, sogar den ganzen Kopf und das Gesicht konnten wir deutlich erkennen! Dann bekam ich Wehen!
„Oh nein! Es geht los!“, rief ich panisch.
Ich saß noch an dem großen Schreibtisch auf einem Holzstuhl als es anfing zu bluten. Ich konnte es nicht aufhalten. Es kam einfach so herausgerutscht, als hätte eine Geburt absolut nichts mit Anstrengung zu tun. Es fiel förmlich aus meinem Leib heraus! Ich konnte das glitschige Etwas gerade noch rechtzeitig packen, bevor es auf den Boden geflossen wäre. In dem Moment trafen die Hebamme und der Arzt ein. Sie halfen mir sofort und legten mich hin. Dann hielt ich das Wesen hoch und war erleichtert: Es war tatsächlich ein Mensch! Es war ein Junge und er sah ziemlich nackt aus....glaube ich. Ich entspannte, lehnte mich zurück und schloss für einige Sekunden die Augen. Die Hebamme und der Arzt nahmen den Kleinen und begutachteten ihn von allen Seiten.
„Ja herzlichen Glückwunsch! Es ist ein Max*!“, riefen sie mir freudig zu. (*Name von der Autorin geändert)
Sofort schoss ich nach oben und riss die Augen auf. Ich nahm das Baby wieder an mich und schaute es mir nun etwas genauer an. Ich war leicht schockiert als ich feststellte, dass das Baby plötzlich Haare auf dem Kopf bekommen hatte! Ich drehte das Gesicht des Kindes zu mir und war extrem verwundert: Es sah aus wie eine kleine Version meines Ehemannes!!!😳 Sogar die Frisur, die ich ihm immer eigenhändig verpasste, stimmte vollkommen überein! Die Nase, die Form der Lippen, die Augen...! Es sah wirklich erschreckend genau aus wie mein Ehemann. Nur in klein. Einerseits war ich zutiefst verwirrt, aber andererseits war ich auch sehr erleichtert, dass es immerhin kein Baguette geworden war....obwohl....? Hmm, vielleicht wäre mir im Nachhinein ein Baguette doch lieber gewesen als eine kleine Version meines Ehemannes!
Zutiefst verstört wachte ich auf und schlief wenige Sekunden später wieder ein. Von diesem Traum musste ich mich erstmal etwas erholen.
2.10.19 17:20


4.9.2019 Zwei verwirrende Mini-Träume

Traum 1:
Es ging um eine bevorstehende Reise mit einem Schiff, die ich machen musste. Wenn ich mich recht erinnere, sollte ich zu meinem ersten Uni-Tag reisen, oder war es mein erster Tag des Referendariats? Eigentlich ist das nicht so wichtig. Jedenfalls war ich nicht allein. Ich sollte mit vier anderen Menschen aus meinem Freundeskreis diese Reise antreten. Wir alle hatten schon unsere Aktentaschen gepackt. Natürlich (!) sollte meine Mutter mich zum Hafen bringen...mit der Straßenbahn...DIE SIE SELBST FUHR....!? WTF
Also stieg sie vorne im Führerhäuschen ein und fuhr los.
Am Hafen angekommen traf ich dann meine Reisebegeleiter&innen, alle schön brav aufgereiht mit Aktentaschen in den Händen. Es war irgendwie gar kein Hafen für Personenverkehr, sondern eher einer an dem Transportgüter verladen wurden. Überall sah man riesige Lastenkräne, Container, Containerschiffe, Menschen in Blaumännern und riesige Schiffe. Alles war sehr laut und dreckig und rostig. Mit mulmigem Gefühl ging ich mit allen anderen an die Kaimauern, wo unser Schiff ablegen sollte. Doch ich stutze sehr als wir dort ankamen! Wir wurden von der Bundeswehr empfangen! Es stand ein Feldwebel dort, mit weißem Bart und Sonnenbrille, der mich bat, auf das Deck eines sehr großen und langen, flachen Schiffes zu steigen. Auch meine Mitreisenden wurden alle auf ein eigenes Schiff gebeten. Ich hatte doch gehofft, dass wir alle zusammen auf einem Schiff reisen würden! Was sollte das hier werden?! Ich war sehr bestürzt und hatte plötzlich Angst.

„Hier entlang, junge Dame...!“, sagte der Feldwebel zu mir und wies mir einen Platz an einer Eisenstange zu, die aussah wie ein Fahrradständer.
„Was ist das hier? Soll das eine Haltestange sein, oder was?“, fragte ich verwirrt zurück.
„Ja, halt dich hier fest während der Fahrt, es könnte sehr doll wackeln.“, informierte mich der Feldwebel mit einem kleinen Knurren.
„Ääähm...okaaaaaaay?“, machte ich und blickte mich nun zum ersten Mal etwas genauer an Deck um.
„Ach du Scheiße!!! Was ist das denn!? Was zum Teufel...?!“, rief ich plötzlich total schockiert als ich die ganzen Atomsprengköpfe und Kriegsdrohnen um mich herum bemerkte.
Das ganze Deck war vollgestellt damit! Rings um mich herum waren allerlei Rakten mit seilen am Deck befestigt! Ich schaute entsetzt nach links zu den anderen Schiffen, wo meine Freundinnen und Freunde waren. Sie saßen ganz ähnlich auf den hinteren Teilen der Schiffe wie ich und hielten sich an den Stangen fest, bereit zum ablegen. In ihren Gesichtern konnte ich allerdings nichts ungewöhnliches erkennen. Es schien ihnen gut zu gehen. Klar, bei ihnen waren ja auch keine Kriegswaffen an Bord!
„Ich will hier weg! Ich will nicht neben Atomraketen sitzen und übers Meer fahren! HIIIIIIILLLLFFFEEEEEEE!“, rief ich verzweifelt.
Aber es schien keinen zu interessieren. Der Feldwebel gab das Kommando zur Abfahrt und dann fuhren die Schiffe los. Fuhren los....nein! Sie fuhren nicht einfach so langsam los, wie ich es eigentlich erwartet hatte, sondern hinten startete ein riesiger Außenbootmotor mit einer Eisenschiffsschraube und der vordere teil des riesigen Schiffes erhob sich aus dem Wasser! Es fuhr los wie ein Motorboot! Ich rutschte ab, klammerte mich panisch an die Haltestange und versuchte dabei auch noch meinen Aktenkoffer nicht zu verlieren. Ich war absolut schockiert. Wie konnte ein so großes Schiff mit so einer Fracht, so herumfahren? Und dann auch noch ohne Sitzgelegenheit für mich armes Tofuwürstchen? Das war einfach zu krass für meine schwachen Nerven, also beschloss mein Gehirn kurzerhand den Traum zu wechseln.

Traum 2:
Ich befand mich in einem Raum, der aussah wie das Innere eines Flugzeuges, nur viel größer und breiter. Ich glaube, es war vielleicht auch eines. Aber da bin ich mir nicht mehr so sicher. Zum Glück war ich auch diesmal nicht allein, sondern mein Mann war dort und einige meiner Greenpeace-Gruppe. Sie saßen alle auf ihren Plätzen und ich hatte die Rolle der Stewardess eingenommen. Es schien morgens früh zu sein, denn ich war emsig damit beschäftigt, Frühstück für alle zuzubereiten. Es sollte Müsli mit Kokosjoghurt geben und Brötchen mit Blutorangensaft. Also nahm ich ein paar Müslischalen und befüllte sie mit Kokosjoghurt, streute dann Müsli hinzu und verrührte dann alles mit einem Löffel zu einem Brei. Doch beim Servieren stellte ich fest, dass es wohl nicht für alle reichen würde. Also manche wollten nur das Müsli und keine Brötchen und die anderen wollten nur Brötchen, aber kein Müsli.
„Oh, es tut mir so leid, aber es gibt nicht genug Müsli und Brötchen für alle. Ich muss jetzt denen die kein Müsli bekommen haben, Brötchen mit Blutorangensaft geben.“, teilte ich den hungrig wartenden mit.
Also verteilte ich erst einmal die fertigen Müslis und machte ich dann daran, die anderen Frühstücksgedecke zuzubereiten. Dazu nahm ich mir pro Person ein Brötchen, steckte es in eine große braune Papiertüte, goss den Blutorangensaft dazu, warf noch einen Kaffeelöffel dazu und schüttelte alles kurz und kräftig durch. Dann legte ich es auf den Tisch vor der Person. So verfuhr ich dann auch noch mit den restlichen Brötchen und als ich fertig war, war ich mit mir sehr zufrieden und wachte auf.
5.9.19 00:20


Studentenleben

Wieder einmal fand mein Traum weit in der Vergangenheit statt. Ich war Studentin, single und all meine süßen Katzen waren noch am Leben.
Es begann damit, dass ich mit Bennie, meinem Kater spielte und ihn fütterte. Ich kraulte sein flauschiges Fell und wollte ihn, da es abend war, mit ins Bett nehmen. Da merkte ich, dass ich nochmal auf Toilette gehen musste und stand vom Boden auf. Leider war die Toilette aber von meiner Mutter belegt. Als sie nach einer gefühlten Ewigkeit herauskam, beschwerte ich mich bei ihr, dass sie so lange da drin gebraucht hatte. Als ich selbst nach kurzer Zeit wieder heraus kam, beschloss ich, noch zu meinem besten Freund zu gehen der nebenan wohnte und in der „Wachwelt“ eigentlich mein Ehemann war. Ich trat also hinaus aus meinem Zimmer und wollte hinunter auf die Straße gehen. Aber etwas kam mir komisch vor. Ich hörte im übrigen Teil des Hauses merkwürdige, gruselige Geräusche so als wenn Schlingpflanzen rasend schnell wachsen würden und sich deren Lianen raschelnd über den Boden schieben würden. Ich versuchte das Geräusch zu ignorieren und trat aus dem Haus.

Ich stellte fest, dass unten im Erdgeschoss plötzlich ein Geschäft war und ging kurzerhand hinein. Aber es war irgendwie kein Geschäft, sondern ein großer Raum wo in der Mitte eine lange Tafel aufgebaut war, an der einige meiner damaligen Freundinnen und Freunde zusammen aßen. Auch mein bester Freund war unter ihnen. Ich begrüßte sie alle und wechselte das ein oder andere Wort mit ihnen bevor ich aus dem Fenster sah. Draußen war es finstere Nacht und es regnete extrem stark! Ich war sehr erschrocken über diese Wassermassen, die da die Straße herunterliefen, direkt auf unser Haus zu, wie ein reißender Fluss! Ich fing an mir ernsthaft Sorgen zu machen. Hinter mir im Raum lief ein Fernseher, in dem gerade der Wetterbericht lief. Die Wetterfee kündete an, dass es in weiten Teilen der Gegend zu Starkregen kommen würde und Gewitter aufziehen könnten. Ich sah wieder aus dem Fenster und stellte fest, dass es plötzlich wesentlich weniger Wasser geworden war, das die Straße hinunter floss. Ich war etwas beruhigt für den Moment.

Ich wendete mich vom Fenster ab und unterhielt mich mit meinem besten Freund und er erzählte mir, dass er schwanger sei!!! WTF!? Eigentlich hätte ich jetzt laut lachen müssen, aber in diesem Traum war es wohl völlig normal, dass männliche Menschen schwanger wurden. Einen kurzen Moment lang dachte ich noch darüber nach, wie das Kind wohl gebohren werden würde, wenn keine Vagina vorhanden wäre, bis es mir wie Schuppen von den Augen fiel: Kaiserschnitt. Natürlich. Was sonst? Und schon dachte ich nicht weiter darüber nach. Unsere Freunde hatten auch bereits angefangen meinen besten Freund auszufragen zu den Ursachen dieses freudigen Ereignisses. Sie diskutierten gerade darüber, wer wohl das Mädchen sei mit dem er ins Bett gegangen war und ob sie wohl hübsch sei. Er erzählte, dass es eine von den Umweltaktivistinnen war, die am Uni-Campus regelmäßig mit ihrer Organisation Flyer verteilte und Reden hielt, wobei sie sehr merkwürdig verkleidet war. Mit Federn und einem weißen Kittel. Sie hatte jedenfalls schwarzes, fülliges Haar, war relativ klein und recht gut aussehend, das hatte ich auch schon festgestellt. Gerade spekulierten unsere Freunde darüber, wie das Baby wohl dann aussehen würde und fragten sich, ob es wohl ein hübsches Baby sein werde. „Ach, wenn die Mutter schon so hübsch aussieht und der Vater sowieso, dann muss man sich darüber ja gar keine Sorgen machen.“, sagte ich mit beruhigendem Ton. Die Mehrheit schien mir zuzustimmen und sie wendeten sich einem anderen Thema zu. Nachdem alle fertig gegessen hatten, beschlossen mein bester Freund und ich, dass wir zu mir gehen würden zum übernachten.

Wir traten also auf die Straße in die dunkle Nacht. Es hatte mittlerweile aufgehört zu regnen. Komischerweise war mein Haus nun aber nicht mehr an derselben Stelle, sondern einige Meter weiter entfernt. Wir mussten also erst mal dorthin laufen. Als wir ankamen, war ich äußerst verwirrt und fühlte mich unsicher. Mein Haus war plötzlich ganz anders. Es war eingeklemmt zwischen zwei größeren Häusern und sah sehr baufällig aus. Der Vorgarten war total zugewuchert und der Lack der blauen Eingangstür war abgeplatzt. Ich schaute meinen besten Freund mit einem sehr skeptischen Blick an:
„Hier wohne ich?“, fragte ich ihn ungläubig.
„Ja, hier wohnst du. Weißt du doch.“, antwortete er.
„WAAAAS!? HIIIIIIIIIIEEEERR SOLL ICH WOHNEN!?“, fragte ich etwas lauter mit noch ungläubigerem Tonfall.
Mein bester Freund guckte mich verwirrt an:
„Ja, klar, du wirst doch wohl wissen wo dein Haus steht? Oder etwa nicht?“, war alles was er dazu zu sagen hatte.
Ich warf ihm einen noch viel viel ungläubigeren Blick zu und ging dann langsam und sehr unsicher auf die Eingangstür zu. Er folgte mir. Ich griff die rostige Türklinke und schob die alte, schwere Holztür auf. Ich stand in einem Dschungel, der früher einmal der Hauseingang gewesen sein musste. Ein schmaler kurzer Flur führte zu einer weiteren Tür eine Stufe weiter oben. Alles war überwuchert von diesen merkwürdigen dunkelgrünen Lianen, die sich langsam aber stetig zu bewegen schienen! Ich hörte wieder dieses gespenstische raschelnde Geräusch. Es klang wie trockenes Laub, das sich langsam über glatten Steinboden schob. Dazu vernahm ich im Hintergrund ein weiteres mystisches Geräusch, das wie in einem Horrorfilm klang, wenn jemand alleine im Dunkeln ein einsames Haus durchwandert. Ich blickte hinab. Der Boden im Hausflur fehlte und nur noch die alten, dicken Querbalken waren da, auf denen einst die Bodendielen befestigt gewesen sein mussten. Darunter war es so düster und zugewuchert, dass ich gar nicht erkennen konnte, ob es dort vielleicht hinunter in den Keller ging, oder ob da einfach nur ein schwarzes, extrem gruseliges Loch war, in das man hineinfallen konnte, wenn man einen Balken verfehlte auf dem Weg zur nächsten Tür. Ich schüttelte mich und drehte mich abrupt um:
„NEIN! Hier wohne ich nicht! Ich gehe keinen weiteren Schritt in dieses Haus!“, verkündete ich selbstsicher und stapfte wütend zurück auf die Straße.
„OK, dann gehen wir halt zu mir.“, sagte mein bester Freund.

Und so gingen wir zurück zu dem Haus, das eigentlich vorher mein Haus gewesen war, mit dem Laden unten im Erdgeschoss. Es war alles sehr merkwürdig und ich fühlte, dass irgendwas hier gehörig durcheinander geraten war, aber Hauptsache ich musste mich nicht von gruseligen Lianen erwürgen lassen. Oben in seinem Zimmer, das mich extrem an mein damaliges WG-Zimmer erinnerete, legte er sich dann in das Hochbett zum schlafen. Gerade als ich mich auch in das andere Bett gelegt hatte, klingelte mein Handy. Es war eine alte Studienfreundin, die ich schon längst abgeschrieben hatte und gar nicht mehr damit rechnete, dass sie sich noch mal melden würde. Ich stürzte auf mein Handy, schnappte es, nahm ab und rief aufgeregt:
„Hallo?! Bist du das?“.
Aber es kam keine Antwort.
„Hallo? Hallo? Hörst du mich? Ich kann dich hören!“, rief ich ins Handy.
Aber sie reagierte gar nicht auf mich, sondern schien sich mit jemand ganz anderem in einer anderen Leitung zu unterhalten. Das fand ich sehr merkwürdig! Was war da los? Hatte sie ihr Handy aus Versehen zu dicht ans Ohr gedrückt, eine Telefonkonferenz eröffnet und mich unbewusst hinzugefügt? War so etwas überhaupt möglich? Gerade wollte ich überlegen, was ich jetzt tun sollte, als ich meinen besten Freund rufen hörte: „AAAAANNNNIIIIIII!“.
Ich ließ mein Handy fallen, rannte zurück zu ihm und fragte außer Atem was los sei.
„Es hat sich bewegt! Es hat sich bewegt! Da fühl mal!“, rief er freudig und wollte meine Hand auf seinen Babybauch legen.
Ich zuckte erschrocken und etwas angewidert zurück und verzog mein Gesicht.
„Urgh! Nee, danke! Lass mal! Ich find das mega gruselig!“, erklärte ich ihm.
Er schaute etwas verwirrt.
„Das ist ja wie in dem Film ‚Alien‘, wo jeden Moment ein fieses Alien aus deinem Bauch platzen könnte! Voll gruselig! Das fass ich nicht an!“.
Jetzt guckte er noch verwirrter.
„Aber das ist doch ganz normal...?“, versuchte er mich zu beruhigen.
„Jaja, für dich als Nerd ist das bestimmt ganz normal! Du stehst ja auch auf Science-Fiction, da kann man das nachvollziehen, dass du es normal findest, wenn Aliens aus Bäuchen platzen...!“, belehrte ich ihn und dampfte ab ins Badezimmer.
Um mich zu beruhigen wollte ich die neue Handbrause am Ventil des Waschbeckens anbringen und fing an, mit den Werkzeugen zu hantieren. Aber fertig wurde ich damit leider nicht, denn da wachte ich auf.
26.8.19 16:48


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