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Gute Nacht!🌜🛌

Ja du liest richtig. In meinem Blog geht es ums Schlafen. Eher gesagt um das, was in meinem Gehirn passiert, wenn ich schlafe.
Auf dieser Seite möchte ich das tun, was ich schon mein ganzes Leben lang tue: anderen Leuten von meinen Träumen erzählen (ob sie wollen, oder nicht). Ich träume nämlich manchmal so seltsame, verrückte Sachen, wache dann auf und weiss nicht was ich dazu sagen soll, oder bin total schockiert, was ich wieder für einen Alptraum hatte, oder bin ganz hin und weg von meinem wundervollen Traum.
Meine Träume können manchmal die Laune an dem betreffenden Tag bestimmen. Ich bin dann entweder ganz deprimiert und verstört, oder mir geht es super und ich renn den ganzen Tag mit einem fetten Grinsen herum ;-) Denn durch mein HSP sind meine Träume so eindrucksvoll, dass ich manchmal nicht mehr weiß, ob es nun ein Traum, oder doch die Realität war! Einer der Vorzüge HSP zu sein :-)
Nach einem solchen Traum nerve ich dann alle Leute in meiner näheren Umgebung damit, ihnen zu sagen: "Boah, weisst du, was ich HEUTE wieder geträumt habe.....?!".

Wenn du dich also dafür interessierst, in die Psyche und Seele Träumender HSPler abzutauchen und dir deinen Teil dazu denken willst, bist du hier genau richtig. Es ist für (fast) jeden Geschmack ein Traum vorhanden: Humor, Horror, Drama, Tragödie, Liebesgedöns, Romantik, niedliche Tiere, Kinderquatsch....
Nur Sex wirst du hier leider nicht finden, ÄTSCH! Das geht nämlich niemanden was an 😝

Ich wünsche dir also viel Vergnügen beim Lesen dessen, was mich tief im Innersten bewegt und hoffe, dass du mir vielleicht den ein oder anderen ehrlichen und nett gemeinten Kommentar hinterlässt.

Liebe Grüße
Anni Bunny🐇🌝💫☁️

Alter: 35
 


Mehr über mich...

Ich wünsche mir...:
Ich wuensche mir, dass ich weiterhin so viel traeume, mich beim Aufwachen noch daran erinnern kann und dann alles aufschreiben kann.



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Blog

5.2.2020 Unterm Bett spukt‘s

Einmal mehr befand ich mich in der Wohnung, in der ich als Kind mit meiner Mutter gewohnt hatte. Meine Mutter, als auch ihre Mutter waren anwesend, denn meine Oma hatte bei uns übernachtet.

Wir waren gerade in meinem Kinderzimmer als meine Mutter mich ansah und bemerkte, dass an meinem Kinn ein Kratzer war, der leicht blutete. Sofort nahm ich mir einen kleinen Handspiegel und schaute mich an. Auf meinem Kinn war eine Verletzung, von der ich keine Ahnung hatte wie sie dort hin gekommen war. Ich betrachtete sie etwas genauer und erkannte in dem langen Kratzer, der unter meinem Kinn verlief eine Zeichnung! Jemand hatte anscheinend mit einer sehr spitzen Nadel, oder einem einem sehr scharfen Messer unterhalb meines Mundes am Kinn einen zweiten Mund gezeichnet! Dieser zweite Mund streckte die Zunge heraus und hatte genau vier Zähne. Durch meine Bewegungen war der gerade verheilte Kratzer nun wieder aufgerissen und blutete leicht. Ich war sehr erschrocken und auch meine Oma und meine Mutter wunderten sich sehr. Aber da entdeckten wir, dass auch sie solche Verletzungen am Hals hatten! Allerdings waren bei ihnen keine komischen Münder in den Hals geritzt worden, sondern etwas das wie Pentagramme aussah!!! Wir waren sehr erschrocken!
Wir überlegten, wann das geschehen sein könnte und wer das getan haben könnte. Nachdem wir uns selbst als Täterinnen ausgeschlossen hatten, erinnerten wir uns, dass wir nachts im Halbschlaf bemerkt hatten, dass uns jemand berührt hatte und von unter dem Bett aus gegen die Matratze geklopft hatte!
Wer versteckte sich unter dem Bett und kam nachts hervor, um seinen Opfern Pentagramme in den Hals zu ritzen? Es musste eine Hexe sein! Zu diesem Entschluss kamen wir und nahmen uns vor, in der nächsten Nacht wachsamer zu sein und die fiese Hexe fertig zu machen.

In der folgenden Nacht war meine Oma leider nicht mehr bei uns zum Übernachten zu besuch. Da wir die Hexe gemeinsam schnappen wollten, schlief ich mit meiner Mutter zusammen im Bett. Wir schliefen ein und eine lange Zeit passierte nichts. Doch in den frühen Morgenstunden wurde ich von einem Rascheln geweckt! Meine Mutter hatte unter dem Bett einige Dinge in Plastiktüten verstaut und zwischen diesen wuselte jetzt etwas, oder jemand herum! Meine Mutter war bereits aufgestanden, um sich für die Arbeit fertig zu machen und ich war alleine im Schlafzimmer. Da hörte ich ein fieses, typisches Hexen-Kichern unter dem Bett! Ich zog meine Decke zurück aufs Bett und beugte mich über den Rand. Da sah ich, wie im letzten Augenblick der Ärmel der Hexe unter dem Bett verschwand! Aber ich war sehr benommen und schlaftrunken und legte mich wieder hin. Ich war müde und wollte einfach nur weiterschlafen. Vielleicht ging sie ja von alleine weg, wenn ich wieder einschlief?
Ich legte mich also wieder hin. Aber die Ruhe war nicht von langer Dauer. Plötzlich merkte ich, wie von unten jemand gegen die Matratze klopfte! Sofort war ich wieder wach und setzte mich auf. Ich beugte mich erneut über den Rand des Bettes und sah wieder die Hexe! Sie war sehr klein, wie eine Puppe, hatte ein Kleid, blondes, zerzaustes Haar, die typische Hakennase und sah sehr häßlich aus. Ich nahm all meinen Mut zusammen und packte sie an den Haaren und versuchte sie unter dem Bett hervor zu zerren. Ich zog feste gegen den Widerstand und schaffte es tatsächlich sie hervorzuholen! Sie wirkte leblos wie eine Puppe, aber so genau sah ich nicht hin. Ich wollte einfach nur, dass sie schnell tot ist und fasste sie an beiden Füßen. Dann schlug ich sie so fest ich eben in meinem schlaftrunkenen Zustand konnte, immer wieder mit dem Kopf auf den Boden! Ich hörte wieder dieses Hexenkichern und hielt inne. Ich betrachtete
das, was ich da in der Hand hielt und sah erst jetzt, dass es tatsächlich eine von den alten Puppen meiner Mutter war, die ich gepackt hatte! Die Puppe hatte übertrieben große, blau geschminkte Augen und einen Mund der so rot war wie Blut. Ich starrte sie entsetzt an. Dann warf ich die Puppe zur Seite und griff erneut unters Bett. Wieder bekam ich etwas bei den Haaren zu fassen und schleuderte es blind vor Wut und Verzweiflung gegen die Bettkante: „Stirb! Stirb endlich, du Scheiss-Hexe! STIIIIIRB!“, rief ich verzweifelt. Als ich bemerkte, dass es auch diesmal nur eine Puppe war, ließ ich sie fallen. Ich schaute mich im Zimmer um und entdeckte auch meine eigene alte Puppe im Regal. Die Hexe hatte sich bestimmt in eine dieser Puppen verwandelt, damit ich sie nicht finden konnte!
Ein erneutes Rascheln riss mich aus meinen Gedanken. Die Hexe war noch immer unter dem Bett und ich war viel zu benommen vom Schlaf und meiner Müdigkeit, dass ich etwas hätte tun können. Alles fühlte sich an, als wäre ich gelähmt. Ich nahm all meine Kräfte zusammen und brüllte so laut ich konnte: „MAAAAMMMMAAAAA!!! MAAAAAAMMMMAAAAAAAA!!! MAAAAAAMAAAAAA, KOMM SCHNELL!!! DIE HEXE!!“.
Etwa Zehn Sekunden später kam meine Mutter ins Schlafzimmer gestürmt, in der Hand die große schwere Edelstahlbratpfanne mit dem langen Stiel. Ich knallte schnell die Tür hinter ihr zu, damit die Hexe nicht entwischen konnte und dann stieg ich aus dem Bett. Meine Mutter hockte sich ans Fußende des Bettes und ich ging auf die rechte Seite. Wir wollten sie unter dem Bett hervortreiben damit meine Mutter sie schnell mit der Pfanne erschlagen konnte, wenn sie hervor kam. Ich versuchte die Hexe zu scheuchen und etwas lugte unter dem Bett hervor. „ZACK!“, meine Mutter schlug zu, aber es war leider ein Fehlschlag. Die Hexe war entwischt.
Es schien aussichtslos zu sein... Aber in dem Moment war der Traum für mich dann schrecklich genug, dass ich es schaffte aufzuwachen. Puuuuuh...!

1 Kommentar 5.2.20 08:15, kommentieren

26.1.2020 Atom-Obst

Der Traum war nur ganz kurz, aber dafür sehr eindrucksvoll.

Mein Mann war einkaufen gewesen und hatte uns eine Weintraube mitgebracht. Nur eine einzige Weintraube!? Ja, und zwar eine so große Weintraube, dass wir davon locker eine Großfamilie von hätten ernähren können! Sie war grün, ziemlich durchsichtig, hatte eine Länge von ca. 1m und einen Durchmesser von sagen wir mal ... 80cm? Ich staunte nicht schlecht! Aber die Weintraube hatte aufgrund ihres enormen Gewichts leider ein paar Druckstellen bekommen. Ich holte mir ein langes scharfes Messer und begann die Braunen Stellen heraus zu schneiden. Dabei betrachtete ich die Riesen-Weintraube etwas genauer. Im Inneren waren mehrere scheibenförmig angeordnete Ansammlungen von Kernen, allerdings sahen sie eher aus wie die Kerne von Kiwis. Als ich fertig war teilte ich die Riesen-Weintraube einmal in der Mitte durch und zerteilte die beiden Hälften dann weiter in Viertel, in Achtel etc.. Und dann aßen wir sie auf.
An mehr erinnere ich mich leider nicht.

26.1.20 10:24, kommentieren

23.1.2020 Ballerina

In diesem Traum, der leider nicht sehr lange dauerte, war ich mit einigen FreundInnen von XR in einer alten Schulaula bei einer Feierlichkeit.
Was es zu feiern gab, weiß ich nicht genau, aber es gab auf jeden Fall ein leckeres Buffet und man hatte die Tanzfläche extra gebohnert. Der Saal war mit mahagonifarbenem Holz ausgekleidet und wirkte sehr dunkel, aber edel.
Ich hatte zu dem Anlass extra ein langes, weißes, sehr altmodisches Kleid an. Es erinnerte mich an typische Frauenkleider von ca. 1800! Meine Haare trug ich offen und dazu flache Schuhe.
Die Veranstaltung fing wohl erst in Kürze an, denn es waren erst eine Handvoll Menschen anwesend und begutachteten das Buffet. Der Soundcheck fing gerade an und der DJ legte klassische Musik auf. Ich fühlte ein Kribbeln in den Füßen und Beinen und einen großen Drang auf die Tanzfläche zu gehen.

"Komm, Anni! Wir müssen noch etwas vorbereiten.", riefen meine Freundinnen und Freunde mir zu.
Aber darauf konnte ich mich jetzt, wo die Musik lief nicht mehr konzentrieren.
"Nein, wartet! Ich muss erst die Tanzflächen testen!", rief ich aufgeregt und sprang auf die frisch polierte Fläche zu. Ich breitete die Arme aus und drehte mich einige Male. Der Wind wehte meine Haare in mein Gesicht und ich fühlte mich federleicht. Da griff mich plötzlich ein Freund an Arm und zog mich zum Buffet:
"Lass uns doch wenigstens vorher noch etwas von dem leckeren Essen probieren bevor alle kommen.", schlug er vor.
Aber ich riss mich erneut los.
"NEIN! LASST MICH! ICH MUSS TANZEN!", rief ich, mit dramatischem Tonfall. Ich stürmte wieder zurück auf die Tanzfläche und drehte mich wild im Kreis mit ausgebreiteten Armen. Die Augen geschlossen. Mein weites, weißes Kleid breitete sich aus verwandelte sich in eine aufblühende Pfingstrose. Mein langes rotes Haar flog in alle Richtungen und ich fühlte mich so leicht wie eine Feder. Die Musik floss wie ein warmes Meer durch mein ganzen Körper und ich spürte kaum noch den Boden unter den Füßen. Ich schien abzuheben und mit der Musik Eins zu werden. Wie in Trance wog ich mich auf und ab über die glatte Fläche.
Dann erwachte ich.

3 Kommentare 25.1.20 16:01, kommentieren

21.1.2020 Inferno

Ich kann von Glück sagen, dass dieser Traum nur sehr kurz war, aber dafür war er umso schrecklicher.
Ich wurde in eine Szene des absoluten Alptraums geworfen. Plötzlich stand ich mitten auf der Straße in einer Großstadt. Alles brannte, Sirenen heulten, Menschen liefen schreiend weg und ein Krankenwagen nach dem anderen raste die Straße entlang.
Reifen quietschten und einer der Krankenwagen hielt direkt neben mir auf dem Bürgersteig. Die Hintertüre ging auf und ein Mann zerrte eine junge, blonde Frau in den Krankenwagen! Sie wehrte sich und rief um Hilfe, aber ich war komplett handlungsunfähig und musste hilflos zusehen. Die Türen schlugen zu und ich vernahm ein Poltern von innen. Kurz darauf fing der Krankenwagen an auf und ab zu hüpfen. Ich wollte gar nicht daran denken, was im Inneren geschah! Da kam auf einmal ein gequältes rufen von unter dem Krankenwagen her. Ich blickte hin und sah, dass unter dem Krankenwagen jemand lag! Durch das hüpfen des Krankenwagens wurde die arme Person jedesmal zusammengestaucht! Blut klebte an ihren Händen, die Haare hingen wild im Gesicht und sie streckte hilfesuchend die Hände nach mir aus! Aber ich stand immer noch wie erstarrt und konnte nichts tun. Von rechts hüpfte eine weitere Frau in die Szene. Sie konnte nur auf einem Bein hüpfen, denn das andere war abgehackt worden, genauso wie ihre beiden Arme!!! Sie war blutüberströmt und starrte mich mit blankem Entsetzen an während sie auf mich zu hüpfte!
Das kann einfach nicht sein! Das ist nicht wahr! Das muss ein Alptraum sein! Dachte ich mir und wachte mit rasendem Herz auf. Puh!

25.1.20 15:52, kommentieren

15.1.2020 Der Schacht

Heute Nacht war ich wieder ein kleines Mädchen und mit meiner etwas älteren Schwester und meiner Mutter in einer Kohlemine, weil sie dort arbeitete. Da wir brave Kinder waren, hatten wir meine Mutter zur Arbeit begleitet und ihre Lunchbox getragen.

Als wir dann wieder nach Hause gehen mussten, gab sie uns eine Metallstange, die ein Sechskant-Schlüssel war mit dem man den Grubenaufzug bedienen musste. Zum Aufzugsschacht führte eine gewöhnliche Holztür. Wir öffneten sie und stiegen auf ein Holzbrett das im Schacht klemmte. Dann steckte ich die Metallstange in ein im Brett befindlichen Loch, um es für die Fahrt zu lösen. Sofort wurde die Holzplatte ganz wackelig und ich wurde mir bewusst, dass der Aufzug nur aus dieser wackeligen Holzplatte bestand, die in dem Schacht steckte und irgendwie nach unten rutschte. Meine Schwester und ich rutschten einige Zentimeter nach unten, aber dann bekam meine Schwester Angst und hielt sich an der Tür fest, durch die wir den Schacht betreten hatten. Ich rutschte ein ganzes Stückchen weiter nach unten. Das Brett verkantete sich sehr schräg. Ich rief ihr zu, sie solle springen und mit mir nach unten fahren, aber sie traute sich nicht.
„Wir haben das doch schon mal gemacht, jetzt komm!“, rief ich ihr flehend zu. Doch da Gab es einen Ruck und schon rutschte ich so weit nach unten, dass es schon zu tief zum springen für sie war. Ich kam an der nächsten Tür zum darunterliegenden Schacht an. Da verkeilte sich plötzlich das Brett und die eine Seite kippte nach unten, so dass ich nur noch auf der Kante des Brettes stand! Ich klammerte mich sofort an irgendwelchen Rillen in der Schachtwand fest und starrte nach unten in ein tiefschwarzes Loch! Meine einzige Rettung war jetzt irgendwie die Tür zu öffnen und in den nächsten Gang der Kohlemine zu klettern. Ich dachte nur, dass das hier ein totaler Alptraum war und rief meiner Schwester zu, dass wir jetzt beide nicht mehr springen konnten und ich uns hier herausholen müsste, indem ich am besten einfach aufwachen würde. Und in dem Moment ging dann zufällig, glücklicherweise auch mein Wecker und ich wachte auf!

15.1.20 08:24, kommentieren

3.1.2020 Papa?

Ich saß mit einer Freundin an einem Tisch in einem Restaurant und wartete auf meinen Vater, mit dem wir dort zum Essen verabredet waren.
Das Restaurant war sehr merkwürdig eingerichtet. Im Grunde war es gar kein Restaurant sondern eine Schule, denn wir saßen in einer Schulklasse, an Schultischen, die zum Frontalunterricht in drei Spalten zur Tafel hin ausgerichtet waren! Wenn ich mich nicht täusche, hing sogar eine Tafel an der Wand vorne und an einem Pult saß ein Gast, der gut eine Lehrkraft hätte repräsentieren können.

Das Restaurant schien aber sehr beliebt zu sein, denn fast alle Plätze waren belegt. Plötzlich ging die Tür auf und ein etwas älterer Mann betrat das Restaurant, bzw. die Klasse. Ich erkannte in ihm direkt meinen Vater und winkte ihm kurz zu.
„Das ist er ja! Papa! Hier!“, rief ich.
Aber der Mann sah mich nicht. Ich schaute ihm ins Gesicht und winkte noch einmal etwas deutlicher in seine Richtung. Komisch, seine Blicke hatten meine gestreift, aber er schien mich immer noch nicht gesehen zu haben. Ich guckte meine Freundin an und fragte sie, ob er denn Tomaten auf den Augen hätte. Sie schaute mich schulterzuckend an. Aber so schnell gab ich nicht auf. Ich wartete bis die suchenden Blicke des Mannes wieder meine trafen und winkte diesmal wild mit einem Arm. Er streifte wieder kurz meinen Blick, aber sah sofort wieder suchend auf die anderen Gäste! Das gibts doch nicht! Erkannte mich mein eigener Vater nicht wieder? Jetzt hob ich noch den zweiten Arm und wedelte nun wie verrückt mit beiden Armen in der Luft herum. Er sah mich wieder an und ich beschloss spontan ihm ein Zeichen zu geben, dass WIR hier verabredet waren. Ich hielt die Daumen und Zeigefinger meiner Hände aneinander, formte damit ein Herz und ließ es vor meiner Brust „pochen“, wobei ich ihn flehend ansah. Also wenn DAS jetzt nicht seine Aufmerksamkeit erregen würde, dann wüsst ich auch nicht weiter. Tatsächlich sah der Mann auch meine leicht übertriebene Geste, aber was tat er!? Er bückte sich verlegen und band sich den Schnürsenkel zu! Ratlos schaute ich zu meiner Freundin, doch auch sie schaute mich eher ratlos an.
„Ist das überhaupt dein Vater?“, fragte sie.
„Ähm, ich dachte schon....“, antwortete ich mit leicht unsicherem Ton.
Doch jetzt schaute ich nochmal genauer hin. Oh weia, der Mann war tatsächlich gar nicht mein Vater! Er sah ihm nur ein bisschen ähnlich! Er war ungefähr im gleichen Alter, hatte eine ähnliche Frisur und Bart, aber er war wesentlich bebauchter als mein Vater! Er hatte mich also nur aus Höflichkeit ignoriert, um mich nicht in eine noch peinlichere Lage zu bringen, in der ich mich bei ihm für die Verwechselung hätte entschuldigen müssen! Oh jeh, es war schon peinlich genug.
Jetzt richtete er sich auch wieder auf und begab sich an den Tisch zu seinen Bekannten mit denen er verabredet war. Jetzt war alles klar. Und schon ging die Tür erneut auf und diesmal war es mein original Vater! Meine Güte, in den zwei Jahren wo wir uns nicht gesehen hatten, hatte ich tatsächlich vergessen, wie mein Vater wirklich aussah.

3.1.20 17:20, kommentieren

25.12.2019 Kindheitserinnerungen

In diesem leider nur sehr kurzen Traum durfte ich noch einmal Kind sein :-)
Es begann in unserer Küche, wo ich mit meinem Mann, einem Freund von uns und einer Freundin irgendetwas backen wollte. Wir hatten dazu alle unseren eigenen Schaumschläger mitgebracht und rührten fleißig Schaum aus Kichererbsenwasser auf. Als wir fertig waren, und alle Küchenutensilien abgeschleckt hatten, sprang ich auf und rief enthusiastisch: „Und jetzt gehen wir Flugzeuge spielen!“. Die anderen guckten mich fragend an. „Ja! Lasst uns zu meiner Oma gehen, einfach weil es Spaß macht!“, versuchte ich sie nochmal zu motivieren. Mit Erfolg: Wir flitzen alle los zum Haus meiner Großeltern, das im Traum direkt um die Ecke lag. Dort überfielen wir sie freudig und stürmten ins Schlafzimmer. „Komm Oma, spiel mit uns!“, forderte ich sie auf und meine Oma und wir breiteten alle unsere Arme aus und rannten dann durchs ganze Schlafzimmer immer um das Bett herum. Dabei machten wir die typischen Geräusche, die Kinder machen, wenn sie sich vorstellen, sie seien ein Flugzeug oder ein Rennauto! Sogar meine Oma machte voller Begeisterung mit! Die Fantasie drehte mit uns durch, wir waren voll in unserem Element: Das Bett war ein großer Berg und die Federbetten waren dicke Wolken, die wir umfliegen mussten. Die Bettwäsche die abgezogen wurde und dann hochgeworfen wurde, waren dicke Nebelschwaden unter denen wir hindurchfliegen mussten. Immer wenn wir fast mit jemandem zusammenprallten machten wir besonders dramatische Flugzeuggeräusche und todesmütige Ausweichmanöver. Es ging über das Bett hinweg, unter der Bettdecke hindurch und dicht am großen Kleiderschrank entlang. Meine Oma begann dann weiter die Betten abzuziehen und warf für uns Bettlaken hoch, damit wir darunter herfliegen konnten. Was für ein Spaß! Schade, dass der Traum nur so kurz war und ich erwachte als es gerade am meisten Spaß machte.

25.12.19 10:25, kommentieren

11.12.2019 Besuch in Bonn

Es war Karnevalszeit und ich wollte mit meinem Mann und zwei Freunden in Bonn feiern gehen. Zu diesem Anlass hatte ich mich als meine ehemalige Klassenlehrerin verkleidet, mit extra schön rosa Lippenstift, wasserstoffblonden Haaren, einem rosa Pullover, Minirock und der Stöpselkette aus der Badewanne um den Hals als Halskette.
Wir kamen aus Richtung Hauptbahnhof und wollten in die Innenstadt gehen. Ich war voller Hoffnung, dass andere ehemalige Bonner*innen meine Verkleidung erkennen würden und sich kaputtlachen würden, aber leider wurden meine Erwartungen enttäuscht. Es waren wohl nicht alle Bonner*innen auf meiner Schule gewesen.
In der Innenstadt angekommen, wurden wir erst einmal auf eine Art Markt geführt. Dort waren einige Stände aufgebaut, an denen arme kleine, flauschige Tiere in Holzboxen eingepfercht waren! Kleine Küken von Hühnern, Enten und Gänsen, Baby Kaninchen, Baby Meerschweinchen, Baby Schweine und etliche mehr. Die Tiere wurden von den Marktbesucher*innen alle angegrabscht und waren sehr verängstigt. Als ich mich mitleidig über sie beugte, sah ich, dass sie ängstlich begannen zu zittern und meinen Händen im Rahmen ihrer Möglichkeiten auszuweichen. Die armen Tiere taten mir sehr sehr leid und ich hätte sie am liebsten alle mitgenommen und gerettet.
Wütend schnaubte ich vor mich hin:
„Die armen Tiere! Wie kann man nur so gemein sein zu denen?!“
„Wieso denn gemein? Das ist doch gar nicht gemein...!“, sagte plötzlich eine ältere Frau hinter mir.
„Wie bitte!? Die armen Tiere sind hier total eingepfercht, so dass sie sich gar nicht bewegen können und werden den ganzen Tag von allen Leuten befummelt! Fühlen Sie doch mal mit, mit den armen Tieren!“, blaffte ich sie an.
Verständnislos schaute mich die Frau an und zuckte mit den Schultern. Wir wollten uns jedoch nicht so lange aufhalten lassen und gingen dann einfach weiter. Gerade als wir den Markt verlassen wollten, entdeckte ich hinter dem letzten Marktwagen Bastian Pastewka! Ich als alter Fan der Wochenshow freute mich sehr und wollte sofort zu ihm hingehen und ein Foto mit ihm zusammen machen. Doch da kam mir jemand zuvor! Es war mein Freund Thomas* (*Name der Autorin geändert), der der allergrößte Bastian Pastewka-Fan war, den ich je getroffen hatte. Ich erkannte ihn an seiner grauen Jacke und dem Anglerhütchen, das er im Sommer manchmal trug. Er hing wie ein kleines Kind an Bastians hals und freute sich wie Bolle, sein großes Idol getroffen zu haben.

„Bastian! Ich hab dich sooooo vermisst! Endlich sehen wir uns mal wieder!“, quietschte er fröhlich und sprang dann wie ein Flummi, freudig vor Sebastian auf und ab.
„Ach, bist du auch zufällig hier Thomas?“, begrüßte ich ihn.
„Ja klar!“, strahlte er mich an. „Als echter Fan weiß ich doch immer wo Bastian gerade ist.“, ergänzte er mit einem Zwinkern.
Ich wollte unbedingt ein Autogramm und ein Selfie mit Bastian haben, oder am besten noch mit Thomas, mir UND Bastian! Aber leider schien Bastian irgendwie abgelenkt zu sein und sprang ständig von einer Person zur nächsten und war in etliche Gespräche verwickelt. So konnte ich ihm dann nur die Hand schütteln und ihm sagen, dass ich mich sehr freute, ihn zu sehen. Witziger Weise schien er mich zu kennen! Ich freute mich sehr darüber und sagte, dass ich ihn tatsächlich schon einmal in Bonn kurz getroffen hätte, irgendwo auf der Straße. Aber leider war die Unterhaltung dann zu ende, da ich aufgeweckt wurde.

11.12.19 09:59, kommentieren