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gute nacht!

ja du liest richtig, gute nacht.
auf dieser seite möchte ich das tun, was ich schon mein ganzes leben lang tue: anderen leuten meine träume erzählen. ich träume manchmal so seltsame sachen und wache dann auf und weiss nicht was ich dazu sagen soll, oder bin total schockiert, was ich wieder für einen alptraum hatte, oder bin ganz hin und weg von meinem wundervollen traum. meine träume können manchmal die laune an dem betreffenden tag bestimmen. ich bin dann entweder ganz deprimiert und verstört oder mir geht es super und ich renn den ganzen tag mit einem fetten grinsen herum ;-)
und meistens nerve ich dann alle leute in meiner näheren umgebung damit, ihnen zu sagen: "boah! weisst du, was ich heute geträumt habe?!".

und damit ich mit meinen alpträumen, die ich leider viel zu oft habe, nicht immer ganz alleine dastehe, möchte ich sie mit dir teilen. natürlich möchte ich auch meine schönen träume mit dir teilen, damit du dich vllt auch freuen kannst.
aber am wichtigsten ist mir bei dieser seite, dass du mir ein feedback zu meinem traum gibst, was es evtl. zu bedeuten haben könnte. oder erzähl einfach, was du geträumt hast.

also dann nochmal : gute nacht und träum was feines! )

Alter: 34
 

Mehr über mich...

Ich wünsche mir...:
nur noch witzige und schöne Träume.



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Blog

23.1.2019 Abwärts

Das erste in diesem Traum, an das ich mich erinnere ist, dass ich mit meinen Eltern in unserer damaligen Wohnung am Abendtisch saß. Gerade hatten wir fertig gegessen als ich beschloss, dass ich nach dem Essen noch ein bisschen nach Draußen gehen wollte.
Ich ging fuhr also mit dem Fahrstuhl hinunter und wollte auf die große Wiese hinter dem Gebäudekomplex gehen, in dem unsere Wohnung war. Auf halbem Weg um das Gebäude stellte ich allerdings fest, dass die große Baustelle die schon seit einiger Zeit nebenan war, anders aussah. Es war wohl schon etwas fertig gebaut worden. Neugierig näherte ich mich und guckte, was es war. Es sah aus wie eine hügelige Wüstenlandschaft mit sandfarbenen Hügeln die man mit einer angebauten Treppenleiter besteigen konnte. Auf den Hügeln waren sehr viele Kinder zu sehen, die ihren Spaß hatten rauf und runter zu klettern. Ich kletterte also den erstbesten Hügel an der Treppe hinauf und staunte nicht schlecht als ich oben ankam. Auf der Rückseite des Hügels konnten die Kinder nämlich mit angebrachten Seilen wieder hinunterklettern wie Bergsteiger! Allerdings war der Hügel so steil, dass man leicht ins Rutschen geraten konnte, wenn man keinen sicheren Stand hatte. Zudem war der Abgang des Berges auch noch mit lauter kleinen Hubbeln übersäht. Ich beobachtete die Kinder und schnappte mir dann selbst eins der herunterhängenden Seile. Das war gar nicht so einfach an der Hügelseite herunterzuklettern! Ständig trat ich daneben und hatte Angst gleich den ganzen Hang hinunter zu rutschen! Aber ich hatte Glück und schaffte es.
Als ich unten ankam, landete ich am Eingang der Tiefgarage, die dort immer gewesen war. Dort gab es wohl eine weitere Merkwürdige Art, sich zu Vergnügen. Man konnte Mit einer Art Fahrstuhl fahren! Allerdings sah er aus wie ein Kirmesgefährt mit seinen großen Sitzen bei denen man sich anschnallen musste. Ich setzte mich hinein neben ein paar Leute in meinem Alter. Gegenüber von mir saßen auch einige Leute mit in der Kabine. Und Nach dem wir uns alle angeschnallt hatten ging es auch schon los! Wir fielen quasi steil nach unten! Und das ziemlich schnell! Ich spürte ein fieses ziehen in meinen Gedärmen, aber ich hatte die Hoffnung, dass die Fahrt wohl nicht lang dauern würde, denn wie tief konnte so ein Schacht schon sein...? Ich würde mich noch wundern....
Plötzlich plumste jedem von uns ein Paket auf den Schoß! Und eine Durchsage forderte uns dazu auf es zu öffnen. Ich war sehr überrascht und öffnete es. Darin befanden sich eine Menge Flyer, eine große Dose Cola und eine Box mit gezuckerten Cornflakes! „Was sollte das denn sein?“, dachte ich mir und begann zu lesen. In den Flyern stand, dass dieser Aufzug ein hightech-spezial Aufzug sei! Wenn man nämlich während der Fahrt sehr zuckerhaltige Dinge essen würde, dann würden durch die hohe Geschwindigkeit mit der man nach unten raste, die Schädlichen Einflüsse des Zuckers auf die Gesundheit revidiert werden, da irgendetwas merkwürdiges mit den roten Blutkörperchen passieren würde, dass verhindern würde, dass der Zucker vom Körper richtig aufgenommen würde! „Wow! Das ist ja krass!“, sagte ich und auch meine Sitznachbarn staunten nicht schlecht. Sofort begannen wir also die Cola zu trinken und die zuckerigen Cornflakes zu knabbern. Währenddessen Wunderte ich mich aber immer noch, dass die Fahrt so lange dauerte. Ich fragte mich, wie tief der Schacht des Fahrstuhls wohl sein mochte und ich wunderte mich, dass auf den ganzen Flyern und den Infoheftchen überall Werbung für Coca Cola und Kellogs Cornflakes war. Das kam mir irgendwie verdächtig vor...
Leider habe ich nicht mehr herausgefunden, wie tief der Schacht tatsächlich war, denn mein blöder Wecker hat mich aus den Träumen gerissen :-(
23.1.19 09:37


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16.1.2019 Im Zoo

Heute Nacht habe ich wieder sehr viel kunterbuntes Zeug geträumt und kann mich gerade leider nicht an alles erinnern.
Außer an diese eine lustige Szene:
Ich besuchte einen Zoo, der gerade an diesem Tag eine Art Zirkusvorstellung mit den Tieren geplant hatte. Es waren sehr viele BesucherInnen vor Ort und die Stimmung war gut. Ich stellte fest, dass dieser Zoo neben den gewöhnlichen Tieren auch etwas ausgefallenere Tiere beherbergte. Zum Beispiel ein paar prähistorische, gefährliche Dinosaurier. Gerade stand ich am Gehege von einem Godzilla! Ich wunderte mich gar nicht, sondern freute mich, endlich mal einen echten Godzilla zu sehen :-D Allerdings hatte ich ihn mir irgendwie größer als nur 2m vorgestellt... Dieser Godzilla jedenfalls fuhr auf einem Einrad im Kreis herum, während er mit Bällen jonglierte, wobei sein Rücken lichterloh brannte! :-O Ich betratete das Spektakel ein Weilchen und wollte mich dann weiter im Zoo umsehen, als ich plötzlich den Zoowärter auf mich zukommen sah. Ich sprach ihn direkt an, da mich das Feuer etwas in Sorge gebracht hatte und fragte ihn, ob das dem armen Godzilla nicht weh tun würde, weil so ein Feuer ja ganz schön heiß sein kann. Aber der Zoowärter beruhigte mich und erwiederte, dass die Tiere im Zoo solche Shows schon kennen würden, sich dran gewöhnt hätten und es ihnen nichts ausmachen würde. Ich guckte etwas skeptisch.
In dem Moment schien hinter dem Rücken des Zoowärters Godzillas Show beendet zu sein und die Zuschauermenge löste sich langsam auf. Der Zoowärter erklärte mir, dass der Godzilla ja kein Dinosaurier in dem Sinne sei, sondern mehr so eine Art Drache und, dass er daher ja Feuer als sein Element mögen würde und daher die Hitze nicht so spüren würde wie andere Lebewesen. Das schien mir einzuleuchten und ich unterhielt mich noch weiter ein bisschen mit dem Zoowärter. Während wir so redeten, beobachtete ich wie hinter ihm der Godzilla ein Törchen im Zaun öffnete, aus dem Gehege trat, sich mitten auf den Weg stellte, dann seinen Kopf ablegte und hinter seinem Rücken ein kleines weißes Paket hervorkramte! Hastig wickelte er das Paket aus und biss hungrig in sein Butterbrot! Es War also gar kein echter Godzilla, sondern ein Powerranger der sich ein Godzillakostüm angezogen hatte! Aaaaaahhh, dachte ich und verstand ;-)
An mehr erinnere ich mich leider nicht mehr.
16.1.19 11:39


4.1.2019 Das Wohnheim

Ich lebte in diesem Traum in einem Studentenwohnheim in einer mir unbekannten Stadt. Sie erinnerte von der Architektur her aber am ehesten an süddeutsche Regionen. Ob ich nun wirklich studierte, oder nur wohnte, ging aus dem Traum nicht hervor. Jedenfalls hatte ich wohl genug Geld, um mir die Wohnung und sogar die Putzfrau leisten zu können.
Mein Zimmer war eher funktional eingerichtet, ohne jeglichen Charme, jedoch in dunkleren Tönen gehalten. Vor meinem Fenster am Wohnzimmer stand auf einem kleinen Hügel ein sehr großer Kastanienbaum. Ich hätte vermutlich von meinem Fenster aus in die Baumkrone klettern können, aber es schien mir doch etwas zu heikel.
Alles schien ganz normal zu sein an meiner Wohnsituation, jedoch gab es etwas, das mir ununterbrochen ein äußerst mulmiges Gefühl verursachte... Ich wohnte ganz allein in diesem Zimmer im Wohnheim und auch von den anderen WohnheimbewohnerInnen bekam ich nie wirklich etwas zu sehen. Einmal klingelte es morgens an meiner Tür und ich guckte durch den Türspion. Es war ein Mann im fortgeschrittenen Alter, der aussah wie ein Obdachloser. Er wirkte etwas verwahrlost mit seinen langen ungepflegten grauen Haaren, dem Dreitagebart, dem faltigen eingefallenen Gesicht, der grimmigen Mimik, den abgetragenen Klamotten und seiner vorgebeugten Körperhaltung. Ich öffnete die Türe und der Mann schien bei mir in der Wohnung irgendetwas verloren zu haben. Ich sagte ihm, dass das sicher nicht bei mir gewesen sein konnte und schickte ihn wieder weg. Später erfuhr ich dann von meinem Hausarzt, dass der Mann ein Mörder sei, der es auf mich abgesehen habe!
Von da an fühlte mich mich extrem unwohl in meiner Wohnung. Ich checkte ständig das Türschloss, die Fensterverriegelung und sogar die Zimmertüren auf ihre Sicherheit. Und trotzdem alles relativ fest zu schließen schien, verschwand das Gefühl der Unsicherheit nicht.
Jeden Tag zur selben Uhrzeit kam ein Putztrupp von zwei oder drei Frauen durch das Gebäude, um die Zimmer und Flure zu reinigen. Die Hausordnung sah es vor, dass jeder Mieter die Putzfrau auch selbst zahlen musste, damit bei ihm auch gereinigt wurde. Man sollte bis dahin auch das Zimmer ordentlich aufgeräumt und verlassen haben, um die Frauen bei der Arbeit nicht zu stören. Ich schien die einzige zu sein, der man die genaue Uhrzeit nicht verraten hatte, so dass ich schon zum dritten mal mitten beim spielen mit Lego (WTF!?), oder beim Fehrnsehgucken mit meinem Mann und zwei Freunden „gestört“ wurde. Diesmal spielte ich gerade mit meinen Legosteinen und alles war auf dem Boden im Zimmer verstreut. Die Putzfrau kam gerade zu meinem Zimmer mit ihrer Kollegin und wollte loslegen, als sie bemerkten, dass ich noch im Zimmer war und alles Lego verstreut herumlag. Sofort brach die Putzfrau einen leidenschaftlichen Streit vom Zaun und schrie mich an, wie sie denn so arbeiten sollte in der kurzen Zeit, wenn ich mich nicht an die Regeln halten würde und wo sei überhaupt ihr Lohn, den ich ihr noch schulden würde...!? Sie war wirklich außer sich vor Wut und schäumte quasi! Ich war auch sehr sauer und versuchte ihr klarzumachen, dass man mir nie gesagt hätte, um wieviel Uhr man das Zimmer räumen musste und wieviel man zahlen müsse! Aber ich kam natürlich nicht auf die Idee auf die Uhr zu gucken, oder auf den Zettel, wo alles drauf stand , denn das wäre ja für einen Traum zu einfach gewesen! Also drückte ich der Putzfrau ihr Geld in die Hand und wollte gerade mit dem aufräumen der Legosteine beginnen, als eine Horde kleiner Jungs mein Zimmer stürmte!!! Meine Güte, woher kamen die so plötzlich!? Ich hatte keine Ahnung! Auf jeden Fall waren sie viel zu neugierig, frech und vorlaut! Ich konnte gar nicht so schnell gucken, wie sie sich über alle meine Sachen hermachten und begannen, ALLE meine Schubladen zu durchforsten, meine Legosteine zu stibitzen, in meine höchst private Nachtzischschublade zu gucken und alles was sie dort fanden, stolz ihren Freunden zu präsentieren, oder mich zu fragen, was das für ein „merkwürdiges Ding“ war, dass sie dort drin gefunden hatten!?
Ich war in heller Panik und riss ihnen alles sofort wieder aus den Händen und schimpfte mit ihnen. Ich versuchte sie alle rauszuschicken, aber es waren zu viele. Also schnappte ich mir den Jungen, der mein Handy gestohlen hatte, packte ihn am Kragen und durchsuchte seine Hosentaschen. Dort fand ich dann auch mein Handy. Zur Strafe schleifte ich ihn mit vor die Tür, schloss diese und stellte ihn zur Rede. Da ich aber kein Wörtchen aus ihm heraus bekam, wollte ich ihn zur Strafe 10 Minuten vor die Tür setzen, damit er nicht mehr mit den Anderen meine Wohnung durchsuchen konnte. Aber so viel Geduld hatte ich leider nicht und ich wollte ja auch nicht meine Wohnung unbeaufsichtigt lassen, also ging ich wieder rein und ließ den Dieb vor der Tür schmoren. Drinnen war ein heiloses Chaos ausgebrochen. Aber irgendwie schaffte ich es doch noch, alle Kinder aus meiner Wohnung zu befördern. Die Putzfrauen konnten dann endlich meine Wohnung reinigen. Wir stritten aber no h einen Moment lang, ob es nun 12 Uhr oder 15 Uhr war. Wutentbrannt verließ ich die Wohnung.
Dann weiß ich leider nicht mehr die genauen details, aber ich glaube ich verbrachte die Zeit damit auf dem Dach des Wohnheims vor meinem Fenster zu sitzen und in den Kastanienbaum zu starren und zu grübeln. Jedenfalls war ich aufeinmal wieder in meiner Wohnung. Alles war aufgräumt und ruhig und ich spürte wieder dieses gruselige Gefühl vom Anfang. Da klingelte es plötzlich wieder an der Tür! Ich dachte, das sei bestimmt die Post, aber dann fiel mir ein, dass es ja auch der Mörder sein könnte! Und sofort dachte ich, dass ich auf keinen Fall, wie beim letzten Mal, die Tür öffnen durfte, geschweige denn, überhaupt ein Zeichen meiner Anwesenheit von mir geben durfte! Ich blieb also erst mal wie angewurzelt stehen und schlich mich dann so leise ich konnte in den Flur zum Türspion und wagte einen vorsichtigen Blick hindurch. Tatsächlich! ich blickte in das mürrische Gesicht des grauhaarigen Mannes, der auf meiner Fußmatte stand und nach drinnen horchte! Ich duckte mich schnell wieder und schlich dann auf Zehenspitzen wieder in mein Wohnuimmer zurück. Ich verriegelte nochmals alle Fenster und Türen und verkroch mich in mein Bett.
Dann weiß ich leider nicht mehr was noch passiert ist, oder ob überhaupt noch was passierte. Ich bin kurze Zeit später auch aufgewacht....
4.1.19 13:38


5.11.2018 Halluzinationen

Der Traum war zwar kurz, aber dafür äußerst absurd und daher erwähnenswert, finde ich

Ich stand an der Balkontür unserer Wohnung und schaute auf die Stadtshilouette. Neben mir stand eine Person, die sich nicht eindeutig materialisieren lassen wollte im Traum. Sie flackerte immer wieder zwischen "es ist mein Mann" und "es ist meine Mutter" als hätte mein Traum Energiezufuhrprobleme, wie bei einer kaputten Lampe die flackert.
Ich sah plötzlich, wie von oben aus dem Himmel herab die Shilouette eines schwarzen Strichmännchens mit Hut stieg und auf den Dächern der Stadt herumtanzte. Sie hüpfte von Haus zu Haus und fing an, an dem hohen, dünnen Backsteinschornstein einer kleinen Fabrik einen Pole-Dance zu veranstalten! "Siehst du das!?", fragte ich meinen Mann/meine Mutter. "Nein, was denn?", antwortete er/sie. "Na, das tanzende Männchen mit dem Hut da an der Fabrik!", rief ich und wedelte wild mit dem Finger in die Richtung. "Also ich sehe da nix!", erwiederte er/sie.
Plötzlich war das Männchen weg und ein riesiger Schwarm Kornkrähen kam von rechts in unser Sichtfeld geflogen, laut krähend. Der Schwarm setzte sich kurz auf die Camera Obscura, hob dann wieder ab und flog nach links davon. "Hast du das jetzt gesehen?!", rief ich aufgeregt. Wieder eine enttäuschende Antwort: "Nein.. was soll denn da gewesen sein?", "Na, ein riesiger Schwarm Krähen! Hast du sie nicht gehört?!", erklärte ich. "Was du alles siehst am Himmel! Ist alles in Ordnung mit dir? Gehts dir gut?", kam die Frage. Ich wusste keine Antwort. Und plötzlich kam ein neues Strichmännchen über die Hausdächer gesprungen, diesmal von links unten ins Sichtfeld. Aber auch dieses Männchen war wieder nur für mich sichtbar! Mein Mann/meine Mutter konnte es wieder nicht sehen. Ich war sehr verwirrt und stellte fest: "Vielleicht werde ich ja jetzt wirklich verrückt...?".
Damit endete der Traum.
5.11.18 17:17


10.10.2018 Wilde Reise durch die Geisterbahn

Daran, wie dieser Traum genau anfing erinnere ich mich leider nicht mehr im Detail, aber er spielte in einer Stadt, deren enge Gassen sehr an die von Venedig erinnerten.
Ich ging also durch diese Stadt und ihre Gassen und sah, dass auf den Straßen viele Eltern mit ihren Kleinkindern saßen und spielten. Noch sollte alles gesittet ablaufen, noch....
Ich kam zu einem großen Gebäude, in dem viele Möglichkeiten des Zeitvertreibs dargeboten wurden, wie eine Geisterbahn, ein großes Kino, Geschäfte und sowas alles. Es erinnerte mich vom Stil her an die "Goldenen 20er Jahre". Die riesige Halle war ganz in Rosa und Goldtönen gestaltet mit warm-schimmernden Leuchtern und Wandlampen. An diesem Tag hatte ich mich dazu entschlossen mit der Geisterbahn zu fahren - ganz allein...! Ich ging zum Eingang der Geisterbahn und setzte mich in einen der vorderen Waggons. Wir fuhren in den Eingang einer dunklen feuchten Höhle von deren Decke Moos herabhing. Doch als wir um die Ecke fuhren, kam der Zug mit den Waggons mitten durch den Kinosaal gefahren! Ich wunderte mich sehr, aber dachte, dass es wohl seine Richtigkeit hätte und das sicher nur eine Abkürzung war, oder so Plötzlich rief jemand meinen Namen: "Anni! Hier! Komm zu mir!". Ich blickte in die Richtung und sah neben der Schiene der Geisterbahn eine Freundin im Kinosessel sitzen mit Popcorn und Cola ausgestattet. Sie klopfte neben sich auf den Sessel und wollte mich offensichtlich bei sich haben. Ich war kurz unentschlossen, sprang dann aber aus der Bahn und setzte mich neben sie. Sie war begeistert und sagte, dass der Film gleich losgehen würde. Ich fragte: "Was für ein Film denn?" und sie erzählte von einem neuen Horrorfilm. "Was!? Ein Horrofilm? Nein, dann fahre ich lieber mit der Geisterbahn!", rief ich erschrocken und sprang auf. (#Traumlogik) Ich hatte aber Glück und die Geisterbahnwaggons waren noch nicht komplett an mir vorbeigezogen. Kein Wunder, eine gehbehinderte Schnecke wäre schneller unterwegs gewesen als dieser Geisterbahn-Zug! Ich sah im hintersten Waggon einen sehr hübschen, sportlich gebauten Typen, der mich anlächelte. Sofort sprang ich in den Waggon zu ihm, bevor der Geisterbahn-Zug aus dem Kinosaal rollte und in die Grotte zurück. Doch kaum waren wir losgefahren, fiel der Typ über mich her! Ich konnte gar nicht so schnell gucken, wie und wo er seine Hände überall hatte, aber da das ja nur ein Traum war, dessen ich mir bewusst war(!), ließ ich mich darauf ein! Die Fahrt in der Geisterbahn dauerte jedoch nicht lange und wir sahen Licht am Ende eines Tunnels auftauchen. Der Geisterbahn-Zug fuhr direkt ins Tageslicht mitten aus dem Gebäude heraus in die Straßen der Stadt! Das schien den Typ, der sich und mich mittlerweile halb entkleidet hatte, aber gar nicht zu stören und er machte munter weiter mit dem was er gerade machen wollte "Heee! aufhören! Wir sind mitten auf der Straße! Die Leute gucken alle zu!", wandte ich mich besorgt an ihn. "Ist doch egal...", bekam ich da zu hören. "Ehm..Hier sind Kinder?!", versuchte ich es nochmal vorsichtig; keine Reaktion. Ich stellte fest, dass nun keine Schienen mehr für den Geisterbahn-Zug vorhanden waren, dieser aber ungehindert weiter durch die Straße fuhr, im Schneckentempo. Die ganze Straße war übersät von den Spielsachen der Kinder die vorhin mit ihren Eltern brav dort gesessen hatten. Der Zug schob die Sachen vor sich weg oder fuhr einfach darüber. Über Puppen, Bauklötzchen, Legos, Spielzeugautos, jeden Menge angesabberte Kekse und Obststücke und alles, was Kinder so auf Fußböden verteilen können. "Halt! Stop! Oh nein!", rief ich besorgt, beugte mich aus dem Waggon heraus und versuchte die Sachen aus dem Weg zu räumen die uns in die Quere kamen. "Wir fahren doch über alles drüber und alles geht kaputt!", wimmerte ich verzweifelt, "und auf Klo muss ich auch noch!", stellte ich genervt fest und sprang aus dem Waggon.
In dem Moment wachte ich auf und stellte fest, dass ich tatsächlich ganz dringend auf Klo musste...
30.10.18 15:45


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