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Gute Nacht!🌜🛌

Ja du liest richtig. In meinem Blog geht es ums Schlafen. Eher gesagt um das, was in meinem Gehirn passiert, wenn ich schlafe.
Auf dieser Seite möchte ich das tun, was ich schon mein ganzes Leben lang tue: anderen Leuten von meinen Träumen erzählen (ob sie wollen, oder nicht). Ich träume nämlich manchmal so seltsame, verrückte Sachen, wache dann auf und weiss nicht was ich dazu sagen soll, oder bin total schockiert, was ich wieder für einen Alptraum hatte, oder bin ganz hin und weg von meinem wundervollen Traum.
Meine Träume können manchmal die Laune an dem betreffenden Tag bestimmen. Ich bin dann entweder ganz deprimiert und verstört, oder mir geht es super und ich renn den ganzen Tag mit einem fetten Grinsen herum ;-) Denn durch mein HSP sind meine Träume so eindrucksvoll, dass ich manchmal nicht mehr weiß, ob es nun ein Traum, oder doch die Realität war! Einer der Vorzüge HSP zu sein :-)
Nach einem solchen Traum nerve ich dann alle Leute in meiner näheren Umgebung damit, ihnen zu sagen: "Boah, weisst du, was ich HEUTE wieder geträumt habe.....?!".

Wenn du dich also dafür interessierst, in die Psyche und Seele Träumender HSPler abzutauchen und dir deinen Teil dazu denken willst, bist du hier genau richtig. Es ist für (fast) jeden Geschmack ein Traum vorhanden: Humor, Horror, Drama, Tragödie, Liebesgedöns, Romantik, niedliche Tiere, Kinderquatsch....
Nur Sex wirst du hier leider nicht finden, ÄTSCH! Das geht nämlich niemanden was an 😝

Ich wünsche dir also viel Vergnügen beim Lesen dessen, was mich tief im Innersten bewegt und hoffe, dass du mir vielleicht den ein oder anderen ehrlichen und nett gemeinten Kommentar hinterlässt.

Liebe Grüße
Anni Bunny🐇🌝💫☁️

Alter: 36
 


Mehr über mich...

Ich wünsche mir...:
Ich wuensche mir, dass ich weiterhin so viel traeume, mich beim Aufwachen noch daran erinnern kann und dann alles aufschreiben kann.



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Blog

14.5.2020 Transparency

Es war spät am Abend und ich hatte beschlossen, nach einer Ewigkeit mal wieder eine Disco aufzusuchen und war daher gleich in eine der edelsten der Stadt gegangen! Noch waren keine Gäste zu sehen und auch keine Musik zu hören, aber das konnte ja noch kommen.

Erst einmal beschloss ich mich zu waschen, denn wer tanzt schon gerne dreckig? Ich entdeckte im Flur, direkt vor den Damentoiletten einen Wasserhahn, der aus der Wand ragte und drehte ihn auf. Anscheinend war wohl auch ein Abfluss im Boden darunter, denn es gab keine Überschwemmung im Flur. Ein Glück, denn direkt daneben stand eine Fundkiste für verlorene Kleidung. Ich holte ein Stück Seife aus meiner winzigen Handtasche und begann mich von Kopf bis Fuß einzuseifen. Natürlich ohne davor meine Kleidung abzulegen…! Ich konnte ja nicht einfach nackt auf dem Flur einer Edel-Disco stehen und mich einseifen! Was würden die Gäste denken, wenn sie denn kamen?!

Als ich gerade voll dabei war den Schaum auf meinem Körper zu verteilen, kam eine sehr junge Frau von rechts den Flur herauf. Sie war wohl die zweite Gästin, die heute Lust hatte zu tanzen. Sie wirkte sehr zierlich und grazil, aber als sie näher kam, bemerkte ich, dass sie ziemlich wütend dreinschaute! Das zweite was mir auffiel war, dass sie unglaublich schön war! Nein, sie war nicht nur unglaublich schön, sie war unglaublich-bezaubernd schön! Sie war um einiges kleiner als ich, wirkte aber aufgrund ihres tollen Aussehens um einiges auffälliger. Dabei war eigentlich gar nichts auffälliges an ihr zu entdecken! Es war wie Magie! Ich konnte einfach nicht wegsehen und bewunderte sie von oben bis unten, wie weich und voluminös ihr hellbraunes Haar sanft um ihr Gesicht wehte, wenn sie den Kopf drehte, wie ihre diamantartigen Augen funkelten, wenn sie mich ansah, wie rot und zart ihre Lippen waren, die sie gerade zu einem Schmollmund geformt hatte, und wie perfekt und makellos ihre gesamte Haut war. Und ihre kleine zierliche, schmale Nase erst… Mir stockte der Atem und ich schaute sie fragend an.

„Hey...was hast du denn? Du siehst sehr wütend und unglücklich aus, kann ich irgendetwas für dich tun?“, fragte ich sie mit sanfter, mitfühlender Stimme.
„Ach, ich bin nur total wütend auf die Türsteher von der Disco gegenüber...“, schnaubte sie und verschränkte die Arme vor der Brust.
„Was…? Wieso…? Was haben sie gemacht?“, fragte ich vorsichtig nach.
„Diese Mistkerle haben mich nicht reingelassen und zu mir gesagt 'Ey, Nutte, du bist hier falsch! Der Puff ist da drüben!'“, äffte sie den Türsteher nach.
„WAAS!? DAS haben sie zu dir gesagt?!“, fragte ich ungläubig und entsetzt zugleich. Ich schnappte laut nach Luft. Am liebsten hätte ich sie sofort in den Arm genommen und getröstet, so leid tat sie mir.

Dann sah ich sie nochmal von oben bis unten an und bemerkte da erst ihre ungewöhnliche Kleidung. War das überhaupt Kleidung, die sie trug? Oder war es Nachtwäsche? Von „Stoff“ konnte jedenfalls keine Rede sein, denn das Material war so hauchdünn und transparent, dass sie quasi komplett nackt war! Sie trug eine Art Einteiler, bestehend aus einer sehr kurzen Shorts, die nach oben in ein Träger-Top überging. An der Taille gab es ein dünnes Band, das zu einer Schleife gebunden war, um die Hüfte zu betonen. Der ganze „Overall-Shorty“, oder wie man das Kleidungsstück bezeichnen würde, war mit zarten, ebenso transparenten Tigerstreifen bedruckt. Die Säume der Shorts und des Tops waren mit einem schwarzen Satinband eingefasst, sodass es von weitem wirkte, als wären Bänder um ihre Oberschenkel und Schultern gebunden. Ein bisschen wirkte der Stoff wie eine dünne Plastikfolie, daher fragte ich, um sie von ihrer Wut abzulenken: „Schwitzt man in diesem Stoff eigentlich?“. „Nein gar nicht. Wieso fragst gerade du mich das?“, erwiderte sie und schaute an mir herab. Ich folgte ihren Blicken und stellte etwas überrascht fest, dass ich ja genau das gleiche Outfit trug wie sie! Nur waren bei mir keine Tigerstreifen sondern Punkte auf dem transparenten Stoff. Und ich trug zusätzlich ein ebenso transparentes „Überkleid“ und so was ähnliches wie Unterwäsche. Etwas verlegen schaute ich sie an: „Hast du denn dein Überkleid nicht mehr und den Slip der dazugehörte?“, fragte ich sehr vorsichtig weiter. „Leider nein, ich muss die beiden Teile beim letzten Mal hier liegen gelassen haben...“, antwortete sie, drehte sich um und bückte sich direkt vor meinen Augen! Mein Herz sackte nach unten und ich musste an einen wunderschönen, saftigen, gelben Pfirsich denken, der ganz bestimmt an einem magischen Pfirsichbaum gewachsen war, der ganz hoch auf einem Berg in Japan, neben einem Zen-Kloster stand. Während ich ziemlich erfolglos dagegen kämpfte wegzusehen – auf der Rückseite des Outfits waren keine Tigerstreifen!!! – durchwühlte die bezauberndste Frau der Stadt die Fundkiste, die genau vor mir stand. Endlich zog sie ein paar Kleidungsstücke hervor und mein Herz konnte wieder an seinen ursprünglichen Platz zurückkehren. „Aha! Da haben wir es ja!“, sagte sie freudig und drückte ihre verlorene Kleidung an sich. Dann verschwand sie damit in der Damentoilette. Zwei Augenblicke später kam sie wieder zurück und zupfte an sich herum. Jetzt trug sie unter dem transparenten Overall-Shorty einen transparenten String-Tanga, einen schwarzen Triangle-BH und darüber das transparente Überkleid. Sie fasste sich ungeniert an ihre Brüste, drückte, rückte alles zurecht und beschaute sich dabei kritisch. Fast wäre ich ohnmächtig geworden. „Sieht es jetzt besser aus?“, fragte sie mich. „Ich finde, du siehst atemberaubend aus!“, antwortete ich aufrichtig. Das schien die richtige Antwort gewesen zu sein, denn sofort ging in ihrem Gesicht die Sonne auf und ihre wunderschönen Augen strahlten, so dass die Sterne am Nachthimmel vor Neid erloschen wären, wenn sie es gesehen hätten. Sie drehte sich um und ging in Richtung der großen Tanzhalle den Flur hinunter. Gelähmt von ihrer Schönheit blickte ich ihr nach. Ich glaube an der Stelle wurde ich tatsächlich ohnmächtig, denn es folgte eine:

(Erinnerungslücke)

Ich stand noch immer auf dem Flur der Disco, mittlerweile aber abgetrocknet und sauber. Am anderen Ende des Flures schwang die große, schwarze Tür zur Tanzhalle auf und meine Traumschönheit stürmte mir entgegen. Ihre Haare wehten im Wind und sie sah zugleich wütend aus und den Tränen nahe! Ich erschrak und versuchte sie aufzuhalten, aber sie war kaum zu stoppen:

„ICH HAB DIE SCHNAUZE VOLL! ICH GEH JETZT NACH HAUSE!“, schnaubte sie wütend.
„Haaaalt! Jetzt warte doch! Was ist denn passiert?!“, wollte ich wissen und hielt sie sanft am Arm fest, zog sie ganz dicht an mich heran und schaute ihr fragend in die Augen.
„Ich kam rein, hab mich an die Bar auf einen Hocker gesetzt und einen Drink bestellt und als ich aufgestanden bin, haben mich der Barkeeper und die Kellnerin total angewidert angeschaut und dann den Barhocker mit Desinfektionsmittel eingesprüht und auch die Theke, wo ich mich aufgestützt hatte!!!“, schluchzte sie laut und die Tränen begannen über ihre rosigen Wangen zu kullern, wie kleine Glasperlen.

Mein Herz zerbrach. Noch nie hatte ich im Traum so großes Mitleid mit einer Discobesucherin gehabt. Ohne, dass sie es aussprechen musste, begriff ich, dass es sich für sie anfühlen musste, als sei sie die häßlichste, ekligste, und abstoßendste Person der Welt. Ungeliebt und ungewollt. Mein Mitgefühl schnürte mir die Brust zu und ich wollte unbedingt, dass sie an diesem Abend noch erfahren sollte, dass sie ein ganz toller Mensch war, der es wert war, geliebt zu werden. Doch da riss sie sich von mir los: „Ich hab keine Lust mehr! Ich geh jetzt!“, sagte sie noch mal entschlossen. Zum Glück bekam ich noch ihre Hand zu fassen und zog sie wieder zu mir zurück. „Warte…!“, bat ich sie. Sie schaute mich überrascht an. „… Komm mit.“, sagte ich und zog sie hinter mir her in die Damentoiletten. Jetzt schaute sie noch überraschter, aber auch ein bisschen neugierig. Dies war mein Traum und ich konnte es nicht dulden, dass eine so unglaublich bezaubernde junge Frau so schlecht behandelt wurde! Ich musste das irgendwie kompensieren! Ich zog sie weiter sanft an den Waschbecken vorbei auf die Kabinen zu. Ich blickte über meine Schulter und blickte in ihr erwartungsvolles Gesicht. Alle Kabinen waren frei und wir waren allein. Ich schlüpfte mit ihr in die erstbeste und verschloss die Tür. Dann drehte ich mich zu ihr um, noch immer ihre Hand haltend, klappte den Toilettendeckel herunter und setzte mich hin. Jetzt war ich kleiner als sie. Ich lächelte sie liebevoll an, nahm ihr Gesicht zwischen meine Hände und flüsterte leise: „Schonmal gemacht?“, wobei ich ihr Gesicht langsam an meines heranzog.

Kurz bevor unsere Lippen sich berührten, wurde ich am Rücken von meinem Mann angestupst und aus meinen Träumen gerissen und habe nicht erfahren, was ich mit der letzten Frage wohl gemeint haben könnte...

2 Kommentare 14.5.20 18:37, kommentieren

9.5.2020 Corona-Frisur

Die Nacht war sehr bunt und wirr und ich kann mich leider nicht alles erinnern, außer an diese eine kleine witzige Szene, die ich wohl den Corona-Frisur-Witzen zu verdanken habe...

Ich saß im Zug und wollte nach Hause fahren. Es war relativ voll und ich saß ganz hinten im Großraumabteil. Ein kleines Stück vor mir war eine Familie mit Kinderwagen. Die Eltern, ein Mann und eine Frau standen mit ihrem etwa drei Jahre alten Kind und hielten sich an einer Haltestange fest. Das Kind fing plötzlich an zu quängeln und nach zwei Minuten fing es dann an zu weinen. Die Mutter hob das Kind auf und hielt es ihrem Mann entgegen, der es nehmen sollte, aber das Kind wand sich und streckte die Arme nach Mama aus. Und dann plärrte es ganz laut: „Ich will nicht zu Papa! Der hat ne hässliche Frisur! WÄÄÄÄÄÄÄ....!“. ich war sehr verdutzt und schaute den Vater etwas genauer an. Er war knallrot angelaufen und schaute sehr beschämt drein. Ja, es war nicht die schönste Frisur, aber ich fand, da gab es schlimmere.
Dann war die kleine, witzige Szene vorbei.

10.5.20 01:11, kommentieren

2.5.2020 Es war einmal ein Taucher, *gluckgluck*, weg war er.

So weit ich mich erinnern kann begann alles zuhause bei den Eltern meiner Freundin Sonja*. Eine Freundin von ihr war anwesend, ihre Eltern und mein Mann. Wir saßen im Wohnzimmer am langen großen Esstisch und aßen, wobei wir uns angeregt unterhielten.
Sonja erzählte aus ihrem Leben und was sie so machen würde, um etwas Geld zu verdienen. Sie war nämlich Babysitterin und gleichzeitig auch Nachhilfelehrerin, was ihr ziemlich viel Spaß machte. „Ganz schön schlau.“, dachte ich bei mir und stellte fest, dass dies doch zwei der Nebenjobs gewesen waren, die ich immer sehr gerne gemacht hatte als ich noch zur Schule ging, bzw. studiert habe. Ich beschloss also, es zukünftig genau wie Sonja zu machen und wieder Babysitten zu gehen und Nachhilfe in Deutsch oder Englisch zu geben.
Nachdem wir gegessen hatten meinte die Freundin von Sonja, dass sie ihren Kleiderschrank ausgemistet hatte und jetzt ein paar weiße Wintermäntel abzugeben hätte. Sonja sollte sie doch mal alle anprobieren und schauen, ob ihr einer davon passen würde. Das Angebot nahm sie gerne an, wobei ich mir dachte, dass Sonja doch gar kein Typ für weiße Wintermäntel sei, wo sie doch sonst nie weiße Kleidung, sondern eher schwarze, oder bunte Kleidung trug. Und schon gar keine Kapuzen mit Kunstfell. Da ich dann nicht mehr so viel Zeit hatte und auch nach Hause wollte, verabschiedete ich mich höflich und verließ dann das Haus. Mein Mann blieb noch dort.
Aber ich ging nicht zu fuß nach Hause, denn wie ich feststellte, war alles, was sonst Luft war, Wasser! Aber das war ganz normal und ich trug meine Sauerstoffflaschen auf dem Rücken und meine Tauchausrüstung! Ich schwamm also hoch über den Dächern der Häuser bis ich an das Haus kam, wo ich wohnte. Ich schwamm hinunter auf das schräge Dach, wo sich die Dachluke befand. Ich blickte hinunter auf das Schlafzimmer und das große Bett. Alles sah sehr ordentlich und gemütlich aus. Dann legte ich meine Tauchausrüstung auf das Dach, nahm noch einen tiefen Atemzug aus der Tauchflasche und öffnete das Dachfenster. Ich war drinnen im Haus und in Sicherheit dachte ich und atmete aus. Es blubberte ganz doll und die ganzen Blasen meiner Atemluft fielen langsam nach unten auf das Bett, wo sie sich sammelten und dann als große Atemblase hinunter auf den Teppich flossen und unter das Bett rollten! Ich fasste mir panisch an den Hals und hielt mir die Nase zu! Hier im Haus war ja gar kein Sauerstoff, sondern auch Wasser! Ich war davon ausgegangen, dass in meinem Haus ganz normale Luft war, und nun das! Ich dachte zwei Sekunden nach und schwamm dann schnell hinunter, meiner Atemluftblase hinterher. In meiner Verzweiflung legte ich mich unters Bett, steckte meinen Oberkörper in die Luftblase und atmete auf. Jetzt hatte ich noch ein klein wenig Sauerstoff, um die nächsten paar Minuten zu überleben. Ich wusste nicht was ich tun sollte, außer dazuliegen und zu hoffen, dass mich jemand finden würde. Wie lang würde diese kleine Luftblase mich wohl am Leben halten können? Schließlich war es ja alles ausgeatmete Luft, die keinen guten Sauerstoff mehr enthielt. Ich sah ein, dass ich in ein paar Minuten ersticken würde. Aber auf gar keinen Fall wollte ich auf unwürdige Art und Weise sterben, daher begann ich, halb unter dem Bett liegend, stumm und in Begleitung pantomimischer Gestik Kinderlieder als Arien für mich selbst zu singen, als sei ich eine Opernsängerin bei ihrem letzten großen Auftritt! Aber schon nach kurzer Zeit wurde der restliche Sauerstoff so knapp, dass ich keine Kraft mehr hatte und ohnmächtig wurde. Ich sah mich selbst von oben, wie ich da halb unter dem Bett lag, bewusstlos und wartete, dass ich sterben würde. Da ging unerwartet die Tür des Schlafzimmers auf und meine Oma kam herein! Meine Oma war eine gute Hexe mit sehr vielen Falten, silbrig-violetten, krausen Haaren und einem sehr großen Herz. Als sie mich so leblos unter dem Bett liegen sah, erschrak sie sich fürchterlich, eilte zu mir und kniete sich herunter. „Kind! Kind! Was machst du denn da!? Wach auf!“, rief sie erschrocken und klopfte mir dabei wie wild mit beiden Händen die Wangen. Ich öffnete die Augen langsam und war sehr benommen. Als ich in das Gesicht meiner Oma blickte, war ich überglücklich und fiel ihr um den Hals: „Oma! Du hast mich gerettet, vielen vielen Dank!“. Ich stellte fest, dass alles Wasser verschwunden war und nichts nass war. Alles war komplett trocken, so als sei nie Wasser dagewesen.
„Mensch Kind, was machst du denn für Sachen....? Ich hab mich fast zu Tode erschrocken, als ich dich da liegen gesehen habe.“, sagte meine Oma mit besorgtem Tonfall.
„Ach Oma, ich dachte doch es sei Luft im Haus, aber dann war da plötzlich nur Wasser und meine Sauerstoffflasche lag doch auf dem Dach und ich konnte nicht zurück...“, wimmerte ich.
Meine Oma nahm mich in den Arm und drücke mich sanft an sich.
„Jetzt erholen wir uns erst mal von dem Schrecken und machen es uns gemütlich. Komm, wir setzten uns unter die Decke aufs Bett und schauen uns etwas schönes im Fernsehen an!“, schlug sie vor und ich war einverstanden.
Wir gingen in das andere Schlafzimmer, kuschelten uns unter die Decke und schalteten den Fernseher ein.
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Ich war plötzlich in der Wohnung meiner Mutter und es war Zeit für das Abendessen. Ich versuchte gerade auf dem Radio im im Wohnzimmer denselben Sender einzustellen wie im Schlafzimmer, wo ich zuvor angefangen hatte die Nachrichten zu hören. Dies gelang mir auch und ich setzte mich an den gedeckten Tisch. In den Nachrichten wurde von einem großen Seesturm berichtet, in dem eine Gruppe Forschungstaucher geborgen worden war. Ich sah das Bild
vor meinem inneren Auge und stellte mir die ganze Szene bei Nacht vor, wie die Gruppe Taucher und Taucherinnen im Meer am Hafen an der Wasseroberfläche schwammen und vom Boot aus interviewt wurden. Ich hörte die eine Taucherin sagen: „Es war sehr hoher Wellengang als wir tauchten und plötzlich kam eine ‚alternative Welle‘ und ist über uns hinüber geschwappt und wir gingen alle unter.“. Vor meinem inneren Auge sah ich, wie ihr Tauchkollege sich mit der flachen Hand gegen die Stirn schlug, die Augen nach oben verdrehte und dann rückwärts abtauchte. Er ward nicht mehr gesehen. Ich wunderte mich sehr und fragte mich, was sie da für einen Quatsch redete, es gab doch nur faktische Wellen! Doch da plötzlich...
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Ich lag in meinem warmen, kuscheligen Bett und war im Halbschlaf. Ich bemerkte, dass meine Blase ziemlich drückte und beschloss, dass ich jetzt am besten schnell aufstehen müsste, um aufs Klo zu gehen. Ich machte also die Augen auf, schlüpfte in meine Hausschuhe und ging ins Bad. Dort setzte ich mich auf die Toilette. Aber komisch, sie fühlte sich gar nicht hart und kalt an, eher warm und weich...?! Hm, da stimmt doch was nicht!
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Tatsächlich: Ich liege ja immer noch im Bett und schlafe! Jetzt aber schnell aufwachen, bevor noch ein kleines Maleur passiert! Augen öffnen, Hau Ruck! Aufstehen, in die Hausschuhe schlüpfen, ins Bad.....Ach mist!
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Schon wieder nicht geklappt! Liege immer noch im Bett! Aaaargh, also noch mal! Jetzt aber! Mit aller Kraft die Augen aufreißen, Mit aller Kraft aufsetzten im Bett, in die Pantoffeln, Aufstehen... Umgefallen.
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Das Darf,doch nicht wahr sein! Das war jetzt der vierte Versuch! So jetzt aber...
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Ich bin wach!

2 Kommentare 2.5.20 09:07, kommentieren

30.4.2020 Kletter-Oma

Meine Oma mütterlicherseits hatte mich auf einen Wanderausflug eingeladen. Wandern war ihr liebstes Hobby und sie ging diesem auch trotz ihres hohen Alters immer noch nach.
An diesem Tag, hatte sie mich in das wunderschöne Siebengebirge mitgenommen, um mit mir einen besonders hohen Berg zu erklimmen. Das Wetter war perfekt, die Temperaturen auch und wir waren bester Laune. Mit Rucksäcken bepackt, voller Butterbrote und einer Thermoskanne mit Tee begannen wir den Aufstieg. Als Ziel hatten wir uns eine Art natürliche Säule ausgesucht, die mitten in einem Tal ungefähr einen Kilometer hoch in den Himmel hinauf ragte! Der Weg war dementsprechend Steil und zudem sehr sandig, da die ganze Felssäule aus einem gelblich-braunen Gestein bestand. Lediglich oben auf dem kleinen Plateau gab es einen kleinen Flecken Gras.
Wir kletterten also den ganzen, fast senkrechten Felsen hinauf, wobei ich mich leider nicht erinnern konnte, wie wir von ganz unten bis fast nach ganz oben geklettert waren. Seile und Klettergurte benötigten wir nicht, meine Oma war ja keine Anfängerin!
Unterwegs dämmerte es mir dann, dass ich diese Tour mit meiner Oma schon mal gemacht hatte und damals fast vor Angst gestorben war. Ich war nämlich gar nicht schwindelfrei! Ich bekam Herzklopfen. Ich erinnerte mich, wie ich mich damals heulend mit letzter Kraft am obersten Rand des Plateaus festklammerte, während meine Oma von unten meine Füße auf die sicheren Felsvorsprünge setzte, damit ich Halt fand. Mir schauderte. Ich versuchte diesen Tag zu vergessen und beschloss, dass ich es diesmal besser machen würde. Tatsächlich gelangten wir zum Plateau und ich stemmte mich mit letzter Anstrengung mit dem Bauch auf die Wiese. Meine Oma kam nach. „AAAAAH, das Siebengebirge! Ist es nicht herrlich?“, rief meine Oma erleichtert aus und drehte sich mit ausgestreckten Armen einmal im Kreis. „Ja, es ist wirklich wunderschön hier, Oma“, bestätigte ich und schaute ins Tal und über die Berghänge hinweg. Sofort wurde mir schwindelig angesichts der enormen Höhe und der geringen Größe des Plateaus. Ich setzte mich schnell hin um zu verschnaufen. Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun,...Moment! Ich zählte über Zehn Berge die um uns herum standen! Ich dachte es hieße Siebengebirge, weil es eine zusammenhängende Berggruppe von genau Sieben Bergen war!? Sehr komisch, dachte ich bei mir. „Oma, ich will wieder runter...Ich fühle mich sehr schwindelig hier oben!“, bat ich sie. „In Ordnung, lass uns runter in die Berghütte gehen und etwas Kühles trinken.“, schlug sie vor. Da erst bemerkte ich, dass meine Oma barfuß war! Sogar ihre Zehennägel waren schick lackiert! Sie hatte die ganze Klettertour ohne Schuhe gemeistert!? „Aber Oma!? Du hast ja gar keine Schuhe an!?“, rief ich erstaunt. „Nein-nein, mit Schuhen finde ich doch gar keinen Halt auf den kleinen Felsvorsprüngen. Mit nackten Füßen kann ich mich viel besser in Rillen und auf Knubbeln festhalten.“, sagte sie und zeigte mir dann wie beweglich ihre Zehen waren. Sie kletterte wieder über den Rand des Plateaus und setzte ihre nackten Füßen auf das Gestein. Ich war begeistert und versuchte es ihr nachzumachen. Und tatsächlich: diesmal hatte ich nicht so viel Angst und fand ganz alleine einen Weg vom Plateau herunter.
Sehr erleichtert und erschöpft trudelten wir dann in der Berghütte ein, genau in dem Moment als mein Wecker klingelte.

3 Kommentare 30.4.20 14:53, kommentieren

25.4.2020 Stirb!

Triggerwarnung: Gewaltszene ganz am Ende!

Alles begann recht harmlos und ich ahnte nichts von dem was mir gleich passieren würde.

Ich befand mich mit meiner kleineren Schwester, die ich im Traum hatte in einer Art Park in dem Ein Schloss stand und etliche kleine Berghütten, wie man sie aus dem Skiurlaub kennt. Die Wiesen waren dunkelgrün und saftig, frisch gemäht und noch vom letzten Regenguss feucht. Es gab viele kleine verschlungene Wege in dem Park und einige Größere Bäume.
Meine kleine Schwester hatte blasse Haut und ihre schulterlangen Haare waren zu einem Bob geschnitten. Irgendwie erinnerte sie mich an ein Mädchen aus meiner Schulzeit, das ich nicht besonders mochte. In diesem Traum trug sie einen Anhänger um den Hals der zu einem Spiel auf ihrem Smartphone gehörte. Das Spiel ähnelte in etwa dem Spiel Pokémon Go, bei dem man unter anderem Items sammeln musste, die auf einer Live-Karte auf dem Handy angezeigt wurden. Ich begleitete meine kleine Schwester bei dem Spiel, wobei ich etwa auf Kopfhöhe neben ihr herflog. Ich fühlte mich frei und leicht, aber gleichzeitig doch mit dem Erdboden verbunden. Es war schon Abenddämmerung und es wurde immer dunkler. Als meine Schwester ein Item mit ihrem Anhänger für ihr Spiel gesammelt hatte, schlug ich ihr vor, jetzt nach drinnen zu gehen in eine der Almhütten. Aber wie das nun mal so ist bei kleinen Schwestern: Sie wollte nicht. Ich stürzte also von oben herab, warf sie sanft auf den Rasen und begann eine kleine Spaß-Prügelei. Sie war furchtbar kitzelig und quiekte wie ein Meerschweinchen als ich ihren Pulli nach oben zog und ihr mit dem Mund auf ihrem Bauch herumprustete, dass es nur so knatterte.
"IIHH! HIHIHIHIHI! Nein, nein, nein, Ich will noch nicht reingehen!", kicherte sie. "O.K., dann gehe ich schonmal vor und du kommst gleich nach.", bat ich sie.
Ich hob wieder ab und flog hinunter zur Almhütte. Drinnen saß schon die Wirtin und ihre drei anderen Bediensteten und warteten, dass wir kamen. Auf den Tischen lagen die typischen rot-weiß-karierten Tischdecken, an den Fenstern hingen die dazu passenden Gardinen und alles sah sehr urig und gemütlich aus mit den dunklen, massiven Holzmöbeln. Nachdem ich mich zu ihnen auf eine Bank gesetzt hatte erklärte ich, dass meine Schwester gleich nachkommen würde und wir dann gemeinsam Abendessen würden. Und tatsächlich: Fünf Minuten später hörten wir Geräusche an der Tür. Ich stand auf, um zu sehen, ob es meine Schwester war. Der obere Teil der Tür hatte ein Fenster, so dass ich sie direkt gesehen hätte, wenn sie davor gestanden hätte. Aber dort war nicht meine Schwester. Ich sah im Dunkeln draußen direkt vor der Scheibe eine große schwarze Gestalt! Ich konnte kein Gesicht erkennen, denn sie war in eine weite Kutte gehüllt und trug eine Kaputze. Ich erschrak mich fürchterlich und machte einen Satz zurück, blickte entsetzt zu den Leuten im Raum und dann wieder auf die Gestalt. Plötzlich sah ich ganz weit hinten in der Kapuze zwei kleine, schwache, gelbe Lichter leuchten! Ich rannte von der Tür weg und setzte mich zurück auf die Bank und starrte als hätte ich einen Geist gesehen.
"Anni? Ist alles in Ordnung? Wer war denn da vor der Tür?", fragte mich die Wirtin.
"Ich weiß nicht...Es war nicht meine Schwester.", stammelte ich.
"Nicht? Wer dann?", wollte einer der anderen wissen.
"Es... es... sah aus wie der Tod in Person.", brachte ich gerade so heraus und zitterte plötzlich am ganzen Körper.

Alle starrten mich sehr merkwürdig an und begannen dann langsam aufzustehen. Plötzlich ging die Tür auf und die Gestalt stand mitten im Raum hinter allen anderen.

"DA! DA! Da steht er! Direkt hinter euch!", stieß ich einen spitzen Schrei aus.
Alle drehten sich um und schauten mich dann wieder an. "Da ist niemand. Bist du dir ganz sicher?", fragten sie mich sehr skeptisch dreinschauend.
"Ja! Ganz sicher!", stammelte ich.
Und dann bewegten sich die anderen plötzlich auf mich zu! "Hm, O.K....wenn du dir so sicher bist, dass du den Tod gesehen hast, dann hat das sicher etwas zu bedeuten....", sagte die Wirtin.
Sie zog hinter ihrem Rücken plötzlich ein Kissen hervor, ich wurde von den anderen festgehalten und das Kissen wurde mir auf das Gesicht gedrückt! Oh mein Gott, sie wollen mich umbringen, dachte ich noch bevor ich spürte, wie das Kissen immer fester auf mein Gesicht gedrückt wurde. Ich bekam keine Luft mehr! Ich zappelte! Ich versuchte mich zu wehren! Ich drohte zu ersticken....
Doch da gelang es mir glücklicherweise mit aller Kraft aufzuwachen und die warme Bettdecke schnell von mir zu stoßen, die mir wohl während des Schlafes bis über die Nase gerutscht war! Kein wunder, dass ich keine Luft bekam.

29.4.20 01:39, kommentieren

23.4.2020 Laser-Laser

Ich fand mich in der schlimmsten Situation wieder, die man sich denken kann: Ich war gerade von einem Gangster vergewaltigt worden 😱!!! Zum Glück habe ich diese Szene nicht komplett durchgeträumt, sondern der Traum begann erst kurz nachdem es passiert war.
Ich stand mit dem Gangster, der übrigens bis unter die Zähne mit Laserwaffen bewaffnet war in einem Treppenhausflur. Er trug einen beigefarbenen Anzug mit Krawatte, Hatte schwarzes gegeltes Haar und blickte finster drein. Rechts von uns lag ein Flur mit vielen Türen und links von uns führten zwei kurze Treppenabsätze, die sich in der Mitte trafen, hoch zu einer zweiten Etage.
Der Gangster wandte sich zu mir und verlangte nun von mir, dass ich ihm jetzt auch noch den Rücken massieren sollte!? „What the Fuck bildet der sich ein!?“, dachte ich bei mir, aber was sollte ich machen? Er hatte ja die Laserwaffen. Also ging ich auf ihn zu und stellte mich hinter ihn, um anzufangen. Plötzlich wendete sich das Blatt, denn ich hatte es irgendwie geschafft einer seiner Laserwaffen habhaft zu werden! Ich sprang hinter seinem Rücken hervor und richtete die neu ergatterte Laserpistole auf seinen Kopf! Schweigend sahen wir uns an, während ich mich langsam rückwärts von ihm wegbewegte. Er funkelte mich bitterböse an. Während wir uns so anstarrten und aufeinander zielten, geschah etwas seltsames: Der Gangster fing an, sich in eine Gangsterin zu verwandeln! Plötzlich hatte ich es also nicht mehr mit meinem Peiniger zu tun, sondern mit einer schicken Gangster-Lady im schwarzen, engen Kampfanzug. Aber leider nach wie vor bis unter die Zähne bewaffnet. Ich zielte weiter auf sie, lenkte den roten Zielpunkt auf sie und drückte ab. Komischerweise passierte aber nichts!? Hatte ich nicht richtig gedrückt? Mir dämmerte, dass die Waffe ja auch einfach ungeladen sein könnte und ein Blick in das Magazin der Waffe bestätigte meine Befürchtung. Aber ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen und tat so, als wüsste ich nicht, dass man nachladen müsste, um die Tatsache zu verschleiern, dass die Waffe wirklich nicht geladen war.
Ich ging die Treppe links von uns herauf zur zweiten Etage und legte mich dort hinter die Mauer des Treppengeländers, um von dort aus auf sie zu zielen. Ich beobachtete, wie sie von der anderen Seite versuchte zu mir herauf zu kommen! Wir schossen immer wieder aufeinander, aber es schien technische Probleme zu geben, denn sie traf mich nie und ich sie nie. Trotzdem hatte ich Angst, denn sie hatte ja noch mehr Waffen dabei. Ich musste schnell entscheiden, also ging ich die Treppe wieder auf der anderen Seite herunter und wollte in den Flur in der anderen Richtung flüchten. Dabei fiel mir ein, dass das ja MEIN Traum war und ich folglich alles machen konnte, was ich wollte! Ich beschloss spontan, dass ich fliegen konnte und, dass ich dann einfach zur Flurdecke hochfliegen würde, wo sich dann eine Fluchttür, oder ein Fluchtfenster materialisieren würde. Gesagt getan! Ich konzentrierte mich auf das Fliegen und hob tatsächlich vom Boden ab und schwebte an die Decke! Doch dort konnte ich leider keine Fluchttür materialisieren lassen. So ein Pech! Also beschloss ich kurzerhand in eines der Zimmer in dem Flur zu flüchten, in der Hoffnung dort ein Fenster zu finden. Ich hatte Glück: Es gab ein großes Fenster, durch das ich sofort hinausflog in den Nachthimmel. Meine Verfolgerin konnte wohl nicht fliegen, also nahm sie die Verfolgung weiter zu fuß auf. Ich flog hinter die Baumkrone eines riesigen Kastanienbaumes und landete dann wieder sicher auf meinen Füßen. Ich schaute mich um und überlegte, wie ich jetzt den weiteren Fluchtweg bestreiten sollte. Mein Blick fiel auf eine Bushaltestelle und ich beschloss, dass ich einfach mit dem Bus weiterflüchten würde 😂 Also ging ich zu der Haltestelle auf der anderen Straßenseite und wartete.
Plötzlich kam eine Gruppe Polizistinnen und Polizisten vorbei, die sich angeregt über etwas unterhielten. Die kamen mir wie gerufen! Ich ging auf sie zu und erzählte, was mir passiert war und dass ich jetzt von einer irren, bis unter die Zähne bewaffneten Gangster-Lady verfolgt würde, die mich mit ihrer Laser-Maschinenpistole erschießen wollte. Kaum hatte ich fertig berichtet, als sie auch schon um die Ecke gesaust kam! Sie hatte einen riesigen Rucksack auf dem Rücken, vor ihrem Körper hingen zwei unterschiedlich große Geigenkoffer und in der Hand hielt sie noch eine Laserpistole.
„Ha! Hab ich dich doch eingeholt!“, rief sie triumphierend.
„Mooooooment mal!“, riefen die PolizistInnen, „Erst mal zeigen sie uns ihre hübschen Geigen!“, forderte eine der Polizistinnen die Gangster-Lady auf.
Ganz verdattert ließ sie sich die Pistole aus der Hand nehmen. Ihr Geigenkoffer wurde von einem anderen Polizisten geöffnet und zum Vorschein kam ein echt großes Laser-Maschinengewehr! „Ach, das ist ja eine interessante Geige! Würde mich mal interessieren, wie die klingt!“, sagte der Polizist mit einem zufriedenen Grinsen. Dann wurde auch noch der kleinere Geigenkoffer geöffnet in dem sich natürlich auch keine Geige befand, sondern eine etwas kleinere Laserpistole. Die Gangster-Lady wurde komplett entwaffnet und ich war in Sicherheit.
In dem Moment bin ich dann auch aufgewacht.

23.4.20 11:22, kommentieren

8.4.2020 Der Schulausflug

Der große Tag war gekommen: Der Tag des Schulausfluges
Ich düste mit meinem Fahrrad zum Hafen, wo ich auf meine klasse treffen sollte. Und tatsächlich liefen alle gerade auf den Hafen zu als ich eintraf.

Jetzt musste ich erstmal einen sicheren Platz für mein Fahrrad finden, wo ich es irgendwie anschließen konnte. Leider war ich nicht die einzige Person, die diese Idee hatte und es war sehr schwer einen Fahrradstellpaltz zu finden. Ich entschied mich für ein Aufstellgitter direkt an der Kaimauer, das dazu gedacht war, Fahrgäste daran zu hindern, eine Fähre verfrüht zu besteigen. Aber ich dachte mir nichts dabei und wollte das Gitter ein wenig mehr auf die Kaimauer ziehen als es geschah: „PLATSCH“, das Gitter kippte um und fiel ins Wasser! Ich sah ihm noch ein paar Sekunden dabei zu, wie es im Wasser versank. „Uuuupppssiii!“, dachte ich mir und ging schnell davon, in der Hoffnung, dass mich niemand dabei beobachtet hatte.
Im Augenwinkel hinter mir bemerkte ich, wie die vielen Leute, die gerade noch auf dem Hafen herumstanden nun in Bewegung kamen und sich der Platz leerte. Es war schon spät und um 10:08 Uhr sollte unsere Fähre ablegen.
Da entdeckte ich, dass am Hafengebäude, wo man auch Tickets kaufen konnte, eine Reihe Fahrräder standen! Schnell rollerte ich mein Fahrrad dort hin und hatte sogar Glück. Ein Platz, oder sogar zwei waren noch frei. Bei meinem Platz stand eine halbvolle Bierflasche im Weg. Ich kickte sie schnell beiseite und schloss mein Fahrrad an. Als ich aufsah, stand neben mir ein anderer Schüler mit einer Bierflasche in der Hand, der offensichtlich schon so früh am Morgen zu tief in diesselbe geschaut hatte. Jedenfalls roch er sehr streng nach Alkohol und schien auch nicht den sichersten Stand zu haben.

„Boah.....*hicks*... Immer wenn issch Bier trink, mussssisch soo viel pullern...*hicks*.... geht...abba meistens inne Hose *hicks*!“, lallte er mir leise zu.
„Ääh, uurgh... Ahja...interessant.“, erwiederte ich angewidert und verzog dabei das Gesicht.
„Iiischbinnübbrigennnss ...der Faaaa-haaa-haabian *hicks*!“, stellte er sich höflich vor und reichte mir die Hand.
„Äh, ja hallo Fabian. Und tschüss, Fabian!“, gab ich schnell zurück und flitzte dann in das Hafengebäude.

Ich musste ja noch ganz dringend Pipi, damit es mir nicht ging wie dem besoffenen Fabian! Ich entdeckte in der großen Halle tatsächlich ein Schild, dass mich zu den Toiletten leitete. Ich rannte die Treppen hinunter und ab in die Damentoilette. Gerade als ich pinkeln wollte, sah ich auf meine Uhr. OH, SCHRECK! ES WAR 10:08 UHR!!! „Oh, Fuck!“, dachte ich, zog schnell alles wieder an und düste in die Halle zurück. War die Abfahrtszeit wirklich 10:08 Uhr? Ich war plötzlich nicht mehr sicher und flitzte so schnell ich konnte zum Ticketschalter. „Nein, die Fähre zur Insel legt um fünf nach zehn ab, aber sie ist wohl etwas spät dran heute, sie liegt noch am Kai, wenn sie sich beeilen....?“, teilte mir die Frau mit.

Ohgottohgott, dachte ich mir und rannte los. Verdammt, ich hatte meinen langen schwarzen Daunenmantel an und bekam instant Schweißausbrüche. Zudem war auch noch der Boden derart glatt, dass ich kaum in der Lage war zu rennen! Bei jedem Schritt musste ich Angst haben auszurutschen! Und dann musste ich ja auch noch die ganzen Treppen wieder hinauf! Meine Füße rutschten auf eine sehr merkwürdige Art und Weise seitlich weg! Ich war schon nach der Ersten Treppe fix und fertig und es fühlte sich an, als käme ich nur im Schneckentempo vorwärts. Und dann auch noch die ganzen dämlichen Leute, die mir nicht aus dem Weg gingen... Argh. Ich hechtete eine lange Treppe nach der anderen hoch. Auch die Treppen waren ultraglatt und ich musste sehr vorsichtig sein. Da hörte ich plötzlich das laute Horn der Fähre, die zum Ablegen tutete. Oh, Shit. Ich war zu spät... oder doch nicht? Konnte ich es vielleicht doch noch schaffen? Ich rannte die letzten Treppenstufen herauf und keuchte und röchelte als ich oben ankam. Ich sah das Schiff draußen, ich sah eine riesige Eingangshalle vor mir, mit dem rutschigsten Boden auf der ganzen Welt und hinter den Türen der Eingangshalle ein Wirrwarr aus Gittern, dass die Passagiere zu den einzelnen Fähren leiten sollte. Nein, so schnell konnte ich nicht über diesen hyperglatten Steinboden rennen. Und so schnell konnte ich nicht durch das Gitterlabyrinth hindurch. Ich kapitulierte, weil ich mich schon ausrutschen und mit Gehirnerschütterung im Krankenhaus liegen sah. „Achja, dann nehme ich halt die nächste Fähre in einer Stunde.“, versuchte ich mich zu trösten. Dann hatte ich jetzt ja wenigstens genug Zeit, um in Ruhe pinkeln zu gehen, ohne Ausrutschen auf glattem Boden. Das war eine sehr gute Idee. Ich wachte also auf und schlurfte schlaftrunken so schnell ich konnte über das glatte Laminat ins Badezimmer.....

8.4.20 08:19, kommentieren

31.3.2020 Kleiner Snack im Wald

„Anniiiiiiii, ich hab solchen Hunger!“, maulte mein Mann mir ins Ohr und klang dabei wie ein Grundschulkind in der vorpubertären „Null-Bock-mach-du-Phase“.
„Hm dann geh doch in den Wald und iss Insekten.“, erwiederte ich eher beiläufig, genervt.
„O.K., dann gehn wir jetzt in den Wald.“, beschloss mein Mann und nahm mich bei der Hand.

Ganz verdattert ließ ich mich von ihm führen und schwupps, waren wir auch schon an einem Ort, der zwar nicht wie ein Wald aussah, wo aber ein umgefallener Baum vor einer weißen Mauer lag. Wir hatten uns wohl irgendwie dorthin teleportiert, oder hatte sich der Baumstamm vielleicht sogar in unser Wohnzimmer teleportiert? Hmmm... Sehr merkwürdig war das. Aber mein Mann machte sich schon eifrig an dem von Moos bedeckten Baumstamm zu schaffen. Er sah aus wie ein Schimpanse, der mit einem Stöckchen in einem Astloch nach Ameisen angelt. Durch sein Gesuche im Moos war wohl eine Spinne aufgeschreckt worden und krabbelte jetzt eilig die Wand empor. Sie war schwarz und mit Beinen so groß wie ein fünfzig Cent Stück.

„Guck mal, da ist eine Spinne, die schmeckt bestimmt gut!“, rief ich mit ironischem Unterton. Und kaum hatte ich mich versehen, griff mein Mann tatsächlich nach der Spinne und steckte sie sich in den Mund! Ich war sprachlos. Wie angewurzelt verharrte ich in meiner letzten Bewegung und sah zu, wie mein Mann rechts neben sich unter der Baumrinde eine kleine graue Nacktschnecke fand, sie vom Holz zog und sie sich auch in den Mund steckte. Dann fand er noch eine kleinere Spinne und noch einen Käfer! Alles aß er auf!

„Oh guck mal! Hier ist noch eine!“, sagte mein Mann erfreut und bot mir eine etwas größere, graue Nacktschnecke an, die bis eben noch friedlich und nichtsahnend vor mir über den Baumstamm gekrochen war. „Schmecken sehr lecker, probier auch mal!“, versuchte er mich zu überzeugen.
„Bah! Nein! Spinnst du!? Ich esse keine Tiere! Ich liebe Tiere! Deshalb bin ich vegan!“, rief ich empört.
„Hm, dann halt nicht.“, gab er etwas beleidigt zurück und steckte sich diese arme Schnecke auch noch in den Mund!
„Boah wie kannst du nur!?“, jetzt platze mir endgültig der Kragen, „Du bist überhaupt kein echter Veganer! Veganer essen keine Tiere! Du bist ein verdammter Heuchler!“, schrie ich ihm wütend entgegen. Wutentbrannt drehte ich mich um und stapfte aus dem Traum heraus in die Realität zurück. 🙃

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